ATR 42-600: Baut der Hersteller bald neue Typen?

ATR und Bombardier planen 90-Plätzer

Propellermaschinen verkaufen sich sehr gut. Darum wollen die Hersteller nun größere Flieger anbieten.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Spiel Turborop gegen Jet steht es momentan 2:1. In den letzten fünf Jahren wurden für jedes verkaufte Düsenflugzeug in der Kategorie von 50 bis 90 Plätzen zwei Propellermaschinen abgesetzt. Möglich macht diesen Boom der anhaltend hohe Kerosinpreis. Ein 70-Sitzer mit Propeller koste im Betrieb derzeit so viel wie ein 50-plätzliger Jet, rechnete kürzlich die Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal vor. Die Orderbücher der beiden dominierenden Hersteller Bombardier und ATR quellen deshalb mächtig an. Der französisch-italienische Produzent etwa verbuchte alleine dieses Jahr bereits 24 Bestellungen. Insgesamt warten die ATR-Kunden auf 200 Flieger die noch gebaut werden müssen.

ATR fährt deshalb derzeit seine Produktion in nächster Zeit stark hoch. Bis 2014 soll es dem Gemeinschaftsunternehmen von EADS und des italienischen Industriekonzerns Finmeccanica möglich sein, über sieben Flugzeuge pro Monate herstellen können. Derzeit sind es etwas über vier. Das Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten zwanzig Jahren weltweit 3000 Turboprops bestellt werden. Für diesen 75 Milliarden Dollar schweren Markt will es bereit sein.

Diverse Pläne

Doch der Hersteller will noch mehr. Er plant den Bau eines Fliegers mit 90 Plätzen. Bislang bietet sein größtes Modell 70 Sitze. Doch erst müssen die beiden Aktionäre EADS und Finmeccanica einer Investition von 2 Milliarden Euro für die Entwicklung des neuen Flugzeuges zustimmen. Probleme könnten offenbar die Italiener machen, wie die Tageszeitung Le Monde berichtet. Denn sie sind bereits beim Sukhoi Superjet 100 engagiert. Ein Projekt, das noch nicht hält, was man sich versprach.

Über einen 90-Sitzer denkt offenbar auch Konkurrentin Bombardier nach. Marketingmanager Philippe Poutissou sagte kürzlich vor den Medien, man studiere ganz genau die Bedürfnisse der Kunden. Im Gespräch ist eine verlängerte Version der Dash 8 Q400 Next Gen.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil