B737 von Arik Air: Die Fluggesellschaft will weiter wachsen.

Nummer eins in Afrika

Die nigerianische Arik Air will die afrikanische Luftfahrt umkrempeln - zur Not auch mit Hilfe der Konkurrenz.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die private Arik Air hat Großes vor. Man wolle den afrikanischen Luftverkehr revolutionieren, so Marketing-Vizechef Kevin Steele gemäß der Nachrichtenagentur Agence de Presse Africaine (APA). «Mit unseren Plänen für die Zukunft und unserem wachsenden Netzwerk wollen wir die führende Fluggesellschaft in Afrika werden», so der Manager auf einer Pressekonferenz in Dakar.

Um das zu erreichen will die Fluggesellschaft vor allem dafür sorgen, dass die Kunden zufriedener sind. Modernere, computerbasierte Services für die Passagiere, eine vorbildliche Wartung und schließlich eine Vergrößerung der Flotte sind offenbar geplant. Die Airline plant daher unter anderem, Langstreckenflieger in die Flotte aufzunehmen. Man sei etwa überrascht, dass die angolanische Hauptstadt Angola bisher mit keinem Direktflug an irgendein westafrikanisches Land angeschlossen sei. Das wolle man ändern und neue Verbindungen schaffen, die bisher keine andere Fluglinie anbiete.

Auch Kooperation nicht ausgeschlossen

Um Afrikas Luftfahrt besser an die weltweiten Destinationen anzuknüpfen würde man bei der 2006 gegründeten Airline auch nicht davor zurückscheuen, sich mit Mitbewerbern, die ähnliche Ziele verfolgen, zusammen zu schließen. Als Beispiel nannte Steele etwa Senegal Airlines.

Arik Air hat seit 2006 ein ordentliches Wachstum hingelegt. Damals zog sie in die alten Räume von Nigeria Airways in lagos, die 2002 stillgelegt worden war. Mit den ersten zwei Bombardier-Fliegern, die in Nigeria seit 20 Jahren gekauft worden waren, startete man die Flotte. Diese wuchs dann in den kommenden Jahren auf inzwischen 23 Flieger an. Ende 2010 hatte die Fluggesellschaft bereits über sechs Millionen Passagiere an 38 Ziele in aller Welt transportiert. Zu den internationalen Destinationen zählen unter anderem London Heathrow, Amsterdam oder Miami.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin