Flieger von Emirates in Dubai: Überlegener Standort.

Emirates «nicht zu stoppen»

Vertriebschef Thierry Antinori glaubt, dass europäische Airlines keine Chance haben. Die Politik venachlässige sie zu sehr.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Allianzen? Thierry Antinori hat dafür nicht viel mehr übrig als Hohn und Spott. «Sie sagen: ‹Wir bieten Ihnen nahtloses Reisen›», sagt der ehemalige Lufthansa-Topmanager, der heute im Vorstand von Emirates sitzt, «stattdessen offerieren sie nahtlosen Ärger». Für Kunden seien die Vorteile der Luftfahrtbündnisse nur schwer zu verstehen. Darum verschwende Emirates keine Zeit bei Verhandlungen mit einem Verbund, so der 50-Jährige Airlineprofi in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Auch von Übernahmen oder Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften, wie das etwa Etihad mit Air Berlin vormache, hält Antinori nicht viel. «Wir ziehen es vor, uns auf unser Produkt zu verlassen und kaufen lieber Flugzeuge statt Fluglinien.»

Antinori ist bekannt für markige Worte. Und so nimmt er auch in diesem Gespräch mit Reuters kein Blatt vor den Mund. Er glaubt, dass Emirates und andere Airlines aus der Golfregion in den nächsten Jahren die Chance hätten, den Abstand zur Konkurrenz zu vergrößern. «Dank unserer geographischen Lage und der Qualität unserer Produkte und unseres Netzes ist jetzt eindeutig eine Gelegenheit, die Position in der Branche zu stärken» so Antinori. In Dubai seien Fluglinien vor zwanzig Jahren zur strategische relevanten Branche erklärt worden. Auf dem Alten Kontinent hätten sie eine tiefe Priorität bei den Politikern und deshalb stiegen die Steuern, Investitionen würden blockiert. Die Folge sei, dass europäische Airlines alte Flieger hätten und beim Service sparten, so der Franzose zu Reuters. «Die Airlines aus dem Nahen Osten sind nicht zu stoppen, denn sie sitzen im Zentrum der Welt.» Sie hätten darüber hinaus die neusten Flotten und sparten nie beim Produkt.

Deutlicher Abstand zur Nummer zwei

Ganz unrecht hat der Emirates-Manager wohl nicht. Die Beratungsgesellschaft Boston Consulting schätzte im Herbst 2011 in einer Studie, dass die Airline aus Dubai gemessen an ihrer Kapazität mit Großraumflugzeugen schon 2015 die größte der Welt sein wird. Und das sogar mit großem Abstand. Die Nummer zwei Air France/KLM wird laut der Studie ein Drittel kleiner sein.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

Boeing 777-300ER von Emirates Mitte November 2021 in Düsseldorf: Wir reisten mit dem Jet ...

Verwirrung um angebliche Emirates-Flüge nach Berlin

ticker-emirates

Emirates baut Wohnquartier für 12.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter

ticker-emirates

Emirates stockt Richtung Manila auf

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies