Flieger von Emirates in Dubai: Überlegener Standort.

Emirates «nicht zu stoppen»

Vertriebschef Thierry Antinori glaubt, dass europäische Airlines keine Chance haben. Die Politik venachlässige sie zu sehr.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Allianzen? Thierry Antinori hat dafür nicht viel mehr übrig als Hohn und Spott. «Sie sagen: ‹Wir bieten Ihnen nahtloses Reisen›», sagt der ehemalige Lufthansa-Topmanager, der heute im Vorstand von Emirates sitzt, «stattdessen offerieren sie nahtlosen Ärger». Für Kunden seien die Vorteile der Luftfahrtbündnisse nur schwer zu verstehen. Darum verschwende Emirates keine Zeit bei Verhandlungen mit einem Verbund, so der 50-Jährige Airlineprofi in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Auch von Übernahmen oder Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften, wie das etwa Etihad mit Air Berlin vormache, hält Antinori nicht viel. «Wir ziehen es vor, uns auf unser Produkt zu verlassen und kaufen lieber Flugzeuge statt Fluglinien.»

Antinori ist bekannt für markige Worte. Und so nimmt er auch in diesem Gespräch mit Reuters kein Blatt vor den Mund. Er glaubt, dass Emirates und andere Airlines aus der Golfregion in den nächsten Jahren die Chance hätten, den Abstand zur Konkurrenz zu vergrößern. «Dank unserer geographischen Lage und der Qualität unserer Produkte und unseres Netzes ist jetzt eindeutig eine Gelegenheit, die Position in der Branche zu stärken» so Antinori. In Dubai seien Fluglinien vor zwanzig Jahren zur strategische relevanten Branche erklärt worden. Auf dem Alten Kontinent hätten sie eine tiefe Priorität bei den Politikern und deshalb stiegen die Steuern, Investitionen würden blockiert. Die Folge sei, dass europäische Airlines alte Flieger hätten und beim Service sparten, so der Franzose zu Reuters. «Die Airlines aus dem Nahen Osten sind nicht zu stoppen, denn sie sitzen im Zentrum der Welt.» Sie hätten darüber hinaus die neusten Flotten und sparten nie beim Produkt.

Deutlicher Abstand zur Nummer zwei

Ganz unrecht hat der Emirates-Manager wohl nicht. Die Beratungsgesellschaft Boston Consulting schätzte im Herbst 2011 in einer Studie, dass die Airline aus Dubai gemessen an ihrer Kapazität mit Großraumflugzeugen schon 2015 die größte der Welt sein wird. Und das sogar mit großem Abstand. Die Nummer zwei Air France/KLM wird laut der Studie ein Drittel kleiner sein.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates schickt Boeing 777 mit Premium Economy auch nach Peking und Beirut

ticker-emirates

Emirates feiert in Frankfurt Deutschlandstart ihrer Boeing 777 mit Premium Economy Class

ticker-emirates

Emirates erneuert Amenity Kits für Economy und Premium Economy

ticker-emirates

Airbus A380 von Emirates in Manchester von Tankwagen beschädigt

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack