Cessna 172 im Flug: Vor Abflug muss man sich über das Wetter informieren.

DWD-ServiceAnruf bei Flugwetterberatung wird teurer - was bietet sie überhaupt?

Der Deutsche Wetterdienst hat in Deutschland das Monopol auf die Flugwettervorhersage für die Allgemeine Luftfahrt. Ab. 1. Dezember gibt es Veränderungen bei der telefonischen Beratung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer fliegen will, muss das Wetter im Blick haben – und das von Anfang an. Schon bei der Ausbildung gehört die Meteorologie zu den wichtigsten Themen. Auch später sind Pilotinnen und Piloten gesetzlich verpflichtet, vor jedem Flug – sei es nur eine Platzrunde – aktuelle, zertifizierte Wetterinformationen einzuholen.

Eine Möglichkeit ist die telefonische Flugwetterberatung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Interessierte konnten sich bisher unter kostenpflichtigen 0900er Servicenummern individuell zu ihrem geplanten Flug beraten lassen. Der Service kostete bisher zwischen 1,24 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Anrufe aus dem Mobilfunk waren teurer.

Fünf Beratungsstellen weltweit

Ab dem 1. Dezember 2024 wird die Bundesnetzagentur die Nummern neu strukturieren und gleichzeitig die Tarife vereinheitlichen. Künftig wird jeder Anruf 1,99 Euro pro Minute kosten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Mit diesem Schritt schaffe man mangelnde Preistransparenz und hohe Gebühren für Anrufe aus dem Mobilfunknetz ab. Die neuen Nummern finden sie hier.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in Deutschland das Monopol auf die Flugwettervorhersage für die Allgemeine Luftfahrt. Pilotinnen und Piloten können sich persönlich an den fünf Beratungsstellen in Berlin, Essen, Frankfurt, Hamburg und München über ihr Flugwetter informieren.

Beratende Funktion

Der Service ist 24 Stunden pro Tag und an sieben Tagen die Woche erreichbar. Angenommen werden die Anrufe von sogenannten Flugwetterberatern, die bei der individuellen Planung unterstützen. Die DWD-Mitarbeitenden dürfen nicht entscheiden, ob Flüge stattfinden können, aber sie helfen, schwierige Wetterverhältnisse besser einschätzen zu können.

Die telefonische Beratung wird noch genutzt. Laut einem Bericht vom Fliegermagazin zählte der DWD im Jahr 2022 an allen fünf Beratungsstellen 24.500 Anrufe. Die Mehrheit der Pilotinnen und Piloten greift auf die Website www.flugwetter.de zurück. Dort stellt der DWD meteorologische Daten für das Selbstbriefing bereit - natürlich gegen Gebühr.

Mehr zum Thema

Belgischer Kleinflugzeughersteller verschwindet endgültig

Belgischer Kleinflugzeughersteller verschwindet endgültig

Flugplatz Schönhagen aus der Luft: Der Flugplatz bei Berlin ist der größte Verkehrslandeplatz Ostdeutschlands.

Kleine deutsche Flugplätze warnen vor neuem Einreise- und Ausreise-System

Zwei Breezer-Flugzeuge in der Luft: Das linke Flugzeug ist die erste Breezer aus dem Jahr 1999. Dahinter fliegt eine Breezer Sport.

Wie in einer nordfriesischen Garage ein erfolgreicher Flugzeugbauer entstand

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil