Propeller einer An-28: Kratol Aviation soll vier Maschinen des Typs betreiben.

Tote bei Absturz in Russland

Auf der Halbinsel Kamtschatka verunglückte eine Antonow An-28 einer lokalen Fluglinie. Zehn Menschen starben.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Flugzeug war am Mittwochmorgen (12. September) in Petropawlowsk-Kamtschatki, der Hauptstadt der Region Kamtschatka in Russlands fernem Osten gestartet. Es hatte die kleine Siedlung Palana im Nordwesten der Halbinsel mit nur etwas mehr als 3000 Einwohnern als Ziel. Laut Presseberichten befanden sich 14 Passagiere an Bord der An-28. Wie lokale Medien berichten, verlor der Flieger gegen Mittag den Funkkontakt, in Palana landete er nie. Rettungshubschrauber fanden das Wrack rund 10 Kilometer vor der Ortschaft an einem von Zedern bewachsenen Hang. Zehn Passagiere starben, darunter beide Crewmitglieder und ein Kind, berichten russische Reporter.

Genaues zu den Hintergründen des Absturzes des Fliegers der lokalen Fluggesellschaft Petropawlowsk-Kamtschatski, die dem Flughafen der Region gehört, weiß man noch nicht. Doch ein Sprecher des Notfallministeriums erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Ria Novosti, der Flieger habe offenbar notlanden wollen. Die Notlandung sei dann missglückt. Die vier verletzten Passagiere wurden nach Palana gebracht, wo man sie behandelte. Die Regierung leitet nun eine Untersuchung ein, die klären soll, ob bei dem Flug gegen das Luftfahrtgesetz verstoßen wurde.

Schlechter Zustand der Sicherheit

Um Russlands Luftfahrtsicherheit ist es alles andere als gut bestellt. Immer wieder kommt es gerade auf den regionalen Strecken in den abgelegenen Gebieten im Fernen Osten zu Zwischenfällen und auch Toten. Oft werden dort alte Sowjetflieger eingesetzt, die schon lange hätten ersetzt werden müssen. Erst im vergangenen Monat kritisierte Premier Dmitri Medwedew den desolaten Zustand der Flotten der russischen Regionalairlines. Er kündigte daher in einer Art Sicherheits-Offensive an, Fluggesellschaften Beihilfen zu gewähren, die ihre Regionalflotte ausbauen und dabei erneuern. Bei Propellerfliegern gelte das für bis zu 56 Sitze, bei Jets bis zu 72 Sitzen. Eine Bedingung ist, dass die Flieger nicht mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben.

Mehr zum Thema

Das Leitwerk von AI171 steckt in einem Haus: 265 Menschen starben bei dem Unglück.

Absturz der Boeing 787 von Air India ist das tödlichste Unglück seit 2014

ATR-72-Wrack im Iran gefunden

ATR-72-Wrack im Iran gefunden

Ein Triebwerk der abgestürzten Caravelle: Völlig intakt.

Wrack nach 33 Jahren entdeckt

Flieger von British Airways: Wer richtig handelt, braucht noch weniger Angst zu haben.

Kurse in Crash-Survival

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg