Flugzeugkabine: Es wird immer enger.

Mehr ZollAmerican macht bei Sitzabstand Rückzieher

Eigentlich wollte die Fluglinie den Sitzabstand in ihren Boeing 737 Max in einigen Reihen massiv verkleinern. Nun hat sich American Airlines umentschieden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich stand alles fest. In den neuen Boeing 737 Max von American Airlines sollte der Sitzabstand in der Economy Class um einen Zoll auf 30 Zoll oder rund 76 Zentimeter schrumpfen. Doch damit nicht genug: In drei Reihen der Flieger sollte der Abstand auf 29 Zoll (74 Zentimeter) sinken. Damit hätte American in den Reihen zwar immer noch denselben Sitzabstand wie Lufthansa in den neuen Airbus A320 Neo. In den USA hat aber bisher keine der traditionellen Airlines die 30 Zoll unterschritten. Nur Billigairlines bieten in den USA weniger an.

Dementsprechend empört waren denn auch die Passagiere, als sie von der Entscheidung hörten - zumal American auch nicht klar erklärte, wie und an wen genau die Sitze in den drei betroffenen Reihen verteilt würden. Offenbar hatten die Reisenden mit ihren Protesten Erfolg: American krebst zurück und hat sich nun doch dagegen entschieden, die drei Reihen mit 29 Zoll Abstand anzubieten.

Weiterhin 172 Sitze

«Kunden sind zunehmend frustriert und fühlen sich von Fluggesellschaften nicht wertgeschätzt», heißt es in einer internen Mitteilung des Unternehmens laut dem Reiseportal Skift. Dem wolle man entgegenwirken. Und dazu gehöre auch, bereits gefällte Entscheidungen zu überdenken.

Die neue Kabine soll weiterhin 172 Sitze anbieten, 12 mehr als die bisherigen. Dass die schmaleren Sitzabstände in den drei Reihen nicht mehr nötig sind, liegt daran, dass American eine Reihe der Economy-Extra-Sitze weniger anbieten wird, die mehr Sitzabstand bieten.

Mehr Freiraum

Laut American würden die Kunden nicht merken, dass der Sitzabstand sich verkleinert hat, weil neue Sitze so designt seien, dass man den größtmöglichen persönlichen Freiraum habe. Tatsächlich muss der Sitzabstand nicht zwingend etwas mit der Beinfreiheit zu tun haben. Er misst lediglich den Abstand von einem Punkt eines Sitzes zum selben Punkt des Sitzes davor.

Neue Flugzeugsitze versuchen, größtmögliche Beinfreiheit zu schaffen, indem sie an den Sitzen um die Knie herum mehr Platz schaffen und zum Beispiel die Prospekte und Sicherheitshinweise an einen anderen Ort weiter oben verlagern.

Mehr zum Thema

Sitzabstand: Bei Lufthansa wird er kleiner, der Komfort soll aber gleich bleiben.

Lufthansa reduziert Sitzabstand auf Easyjet-Level

Economy Plus von United: Diese empfiehlt der Präsident für mehr Beinfreiheit.

Mehr Beinfreiheit in der Economy - keine Chance

Die Patentskizze zeigt das Problem: Nicht alle Passagiere brauchen gleich viel Beinfreiheit.

Diese Sitze sind die Rettung großer Passagiere

Bei welchen Airlines es eng wird

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack