American-Maschine am Flughafen in Boston. Hier startete die Reise mit Hindernissen.

Horrortrip für American-Passagiere

Aufreibende Reise für die Passagiere von American-Flug 223. Die Bilanz ihrer Reise: Elf statt rund fünf Stunden Flug, zwei Notlandungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der American Airlines-Flug 223 von Boston nach Los Angeles war wohl ein Ausreißer in der Statistik. Ganze elf Stunden brauchte der Flieger am Sonntag (21.08.) für den Weg von Boston nach Los Angeles. Normalerweise dauert die Reise nur zwischen fünf und sechs Stunden. Der Grund: Nicht eine, sondern gleich zwei Notlandungen musste der Jet absolvieren.

Kurz nach dem Start in Boston kam es bei einer Passagierin offenbar zu einem medizinischen Notfall. Wie Augenzeugen dem Fenrsehsender NBC berichteten, hatte die Reisende offenbar Herzprobleme und wurde immer wieder ohnmächtig. Der Flieger wurde zum Louisville International Airport in Kentucky umgeleitet. Dort konnte man die Frau gemäß einem Sprecher des Flughafens sicher aus dem Flugzeug bringen und behandeln.

Ruckeln beim Start

Mit drei Stunden Verspätung ging die Reise nach LA schließlich weiter. Aber gleich beim Start kam es zum nächsten Problem. «Ich fühlte ein Ruckeln beim Take-Off, machte mir aber keine weiteren Gedanken darüber», so der Passagier Chris Buchanan gegenüber NBC. Offenbar war dieses Ruckeln aber ernstzunehmen.

Der Pilot musste den Passagieren schon kurze Zeit später mitteilen, dass es wohl ein Problem mit der Landung geben könnte. Mitarbeiter des Flughafens in Louisville hatten einen der Reifen des Flugzeuges auf der Startbahn gefunden. Ohne diesen müsse man nun in Los Angeles LAX notlanden. Der Tower in LAX leitete den Problemflieger auf eine Landebahn, auf der schon Feuerwehr und Notärzte warteten. Letztere wurde allerdings offenbar kaum gebraucht - Verletzte gab es unter den 187 Passagieren an Bord bei der Landung um 2:30 morgens offenbar nicht.

Mehr zum Thema

Bild von der Absturzstelle: Niemand ist bei der Notlandung ums Leben gekommen.

So kam es zur Notlandung einer Diamond DA-40 auf einer Mannheimer Straße

Passagierin übernimmt nach Ausfall des Piloten das Steuer

Passagierin übernimmt nach Ausfall des Piloten das Steuer

Die Crew von Ural Airlines nach der Notlandung.

Was vor der Landung im Weizenfeld im Cockpit des Airbus A320 geschah

Frachter verliert bei Notlandung auf Golfplatz beide Flügel

Frachter verliert bei Notlandung auf Golfplatz beide Flügel

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies