Tecnam P2012 von Alpen Air: Bald auf längeren Strecken unterwegs.

Mit Tecnam P2012Alpen Air verbindet Augsburg mit Zielen wie Florenz, Genf, Innsbruck, Sion und Venedig

Bisher waren Rundflüge das Geschäft der kleinen deutschen Charterairline. Jetzt bietet Alpen Air ab Augsburg auch Streckenflüge an - in Zusammenarbeit mit einer anderen deutschen Fluglinie.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Drei feste Routen, das war bisher das Geschäft von Alpen Air. Die kleine deutsche Charterairline bot einen 45-minütige Fünfseenland-Rundflug über Bayern an, einen 1:15-stündige Neuschwanstein-Rundflug sowie den Alpen-Rundflug von 1:45 Stunden. Alle Flüge starten und landen am Flughafen Augsburg, der Basis von Alpen Air.

Doch Alpen Air wollte schon lange mehr. Die Gründer und Berufspiloten Simon Ambrosius und Moritz Reuter träumten auch von Streckenflügen. Jetzt setzen sie die Idee um. Ab Sommer 2024 können Gäste aus einer Vielzahl von Zielen wählen, etwa Aosta, Bozen, Florenz, Genf, Innsbruck, Klagenfurt, Graz, Lyon, Sion, Venedig oder Salzburg. «Auch hier steht das Erlebnis im Vordergrund», sagt Ambrosius.

Zusammenarbeit mit Franconia Air Service

Es geht also nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu gelangen, sondern möglichst schön. So können sich alle Reisenden auf einen garantierten Fensterplatz freuen. Denn Alpen Air fliegt mit einer Tecnam P2012 (Kennzeichen D-ISLA) mit neun Sitzplätzen in 1-1 Bestuhlung. Sie ist auch mit Kollisions- und Bodenannäherungswarnsystemen ausgestattet und voll instrumentenflugtauglich.

Die Streckenflüge werden von Reisebüros vermarktet. Es handelt sich also nicht um Linien-, sondern um Charterflüge. Gruppen können auch individuelle Strecken buchen. Möglich macht das neue Angebot eine Zusammenarbeit mit Franconia Air Service. Das Businesscharter-Unternehmen bietet seit 2023 auch innerdeutsche Linienflüge mit Diamond DA 62 an. Im Programm stehen ab Nürnberg die Ziele Bremen-Ganderkesee, Hamburg, Mönchengladbach, Saarbrücken, Sylt und Wien.

Kein eigenes AOC

Eigentlich plante Alpen Air, ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC) zu beantragen. Doch das erwies sich für die kleine Charterairline als sehr aufwändig. Deshalb setzt sie ihre Tecnam P2012 auf das AOC von Franconia Air Service. Die beiden Unternehmen wollen in Zukunft auch sonst mehr kooperieren.

Mehr zum Thema

Die Gründer und Inhaber Simon Ambrosius (links) und Moritz Reuter (rechts) vor ihrer Tecnam P2012 Traveller.

Alpen Air will bald mehr als nur Rundflüge anbieten

Eine Diamond DA-42: Mit der Maschine startet Franconia Air Service Linienflüge ab Nürnberg.

Deutsche Airline startet innerdeutsche Linienflüge

De Havilland Canada Dash 8 von Sky Alps in Bozen: Neue Ziele im Visier.

Wie Sky Alps aus Bozen heraus weiter wachsen will

ticker-deutschland

So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack