Fokker 100 von Alliance Airlines: 14 gebrauchte Embraer E190 ab kommendem September.

Alliance AirlinesReine Fokker-Betreiberin setzt auf Embraer E190

Die australische Alliance Aviation ist größte Betreiberin von Fokker-Flugzeugen - und eine der letzten. Fortan setzt sie auch auf Regionaljets von Embraer.

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Wer Platz an Bord von Alliance Airlines nimmt, fliegt mit einer Fokker. Aktuell besitzt Fluglinie aus Australien insgesamt 42 aktive Flugzeuge. Neben einigen wenigen Turbopropfliegern vom Typ Fokker 50 machen die Regionaljets Fokker 100 und Fokker 70 den Großteil der Flotte aus.

Alliance Airlines ist damit klar die größte Betreiberin von Flugzeugen des niederländischen Herstellers, den es längst nicht mehr gibt. In Sachen Flugzeughersteller wird in der Flotte der Fluglinie künftig aber Diversität einkehren. Die Airline kauft 14 gebrauchte Regionaljets vom Typ Embraer E190.

Fokker bleiben weiter im Dienst

Ab kommendem September wird Alliance Aviation ihre erste Embraer übernehmen. Gekauft hat sie die Airline von der amerikanischen Leasingfirma Azorra Aviation. Der Deal für mehr als 80 Millionen Dollar umfasst auch Simulatoren sowie einige Ersatztriebwerke. Ebenso enthalten ist die Option für fünf weitere Jets

Einsetzen will Alliance die Jets mit jeweils 114 Sitzplätzen überwiegend auf Regionalrouten. Fokker 70 und Fokker 100 sollen aber weiter fliegen. «Angesichts der begrenzten Möglichkeiten zur Anschaffung von Fokker-Flugzeugen war es auch an der Zeit, ein neueres Flugzeug zu erwerben», sagt aber Alliance-Airlines-Geschäftsführer Scott McMillan nach Berichten des Portals Airway 1.

Genug Ersatzteile

Die Jets von Fokker bleiben weiterhin das Herzstück der Flotte, betont der Manager. Lagerbestände von eigenen Ersatzteilen versprechen den niederländischen Fliegern laut McMillan noch «viele Jahre» im weiteren Einsatz.

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