Embraer E190 von Alliance Airlines: 16 zusätzliche Exemplare von American Airlines gehen an die australische Fluglinie.

Alliance AirlinesFokker-Spezialistin holt sich Embraer-Jets von American

Alliance Airlines besitzt die weltweit größte Fokker-Flotte. Für den großen Ausbau kauft die australische Charterairline jedoch erneut gebrauchte Embraer E190.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Alliance Airlines ist vor allem mit sogenannten Fifo-Flügen beschäftigt. Die Abkürzung steht für Fly-in fly-out. Für Rohstoffunternehmen fliegt die australische Charterfluglinie Arbeiterinnen und Arbeiter in entlegene Gebiete und von dort zurück. Statt mit jeder neuen Abbaustätte den Wohnsitz zu wechseln, pendelt das Personal auf dem Luftweg.

Im mit Bodenschätzen gesegneten Australien ist Fly-in fly-out keine Nische. Alliance Airlines besitzt mehr als 60 Flugzeuge. Dabei eine weitere Besonderheit: Die Fluglinie ist die weltweit größte Betreiberin von Fokker-Fliegern. Etliche ehemalige Maschinen von Austrian Airlines und Helvetic Airways sind beispielsweise bei ihr im Einsatz.

Schneller Ausbau

Mit der Einflottung von 14 gebrauchten Embraer E190 schwenkte Alliance Airlines bereits im Sommer weg von einer reinen Fokker-Flotte. Nun baut die Fluggesellschaft erneut mit brasilianischen Fliegern aus. 16 weitere Embraer E190 ergänzen den Flugzeugpark. Die gebrauchten Maschinen kommen von American Airlines. Etwa 85 Millionen australische Dollar oder umgerechnet 52 Millionen Euro kosten sie.

Fünf Exemplare bekommt Alliance Airlines noch dieses Jahr. Bis September 2021 folgen die restlichen. Mit der Einflottung der insgesamt 30 Embraer E190 verfolgt die Fluggesellschaft einen raschen Ausbau. Noch bis vergangenen Sommer zählte die etwa Flotte 46 Maschinen, Fokker 70, Fokker 100 und Fokker 50.

Keine Ende für Fokker-Flotte

Das Umschwenken auf Embraer begründete Alliance-Airlines-Geschäftsführer Scott McMillan bereits im Sommer mit dem rarer werdenden Angebot an Fokker-Fliegern. Nach der Insolvenz stellte der niederländische Hersteller 1997 seine Produktion ein. Weil Ersatzteile noch immer vorhanden sind, wird Alliance Airlines die Fokker laut McMillan aber noch «viele Jahre» betreiben.

Mehr zum Thema

Fokker 100 von Alliance Airlines: 14 gebrauchte Embraer E190 ab kommendem September.

Reine Fokker-Betreiberin setzt auf Embraer E190

Flieger von Alliance Airlines in Darwin: Die Flotte soll wachsen.

Alliance Airlines sucht neue alte Flieger

Fokker 100 von Helvetic Airways: Ein Wechsel des Kontinents steht an.

Helvetic-Fokker fliegen bald in Australien

ticker-american-airlines

American Airlines kündigt Porto-Flüge ab Philadelphia mit Airbus A321 XLR an

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies