Tragfläche eines Airbus von Alitalia: Ab Samstag gibt es kein Kerosin mehr.

Schlägt Etihad bei Alitalia doch zu?

Schon Ende der Woche droht der italienischen Nationalairline das Grounding. Mit jedem Tag wird Alitalia billiger. Etihad könnte noch zuschlagen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Dementi von Joe Hogan war überdeutlich. «Ob wir in Alitalia investieren? Die Antwort darauf ist: nein», sagte der Etihad-Chef Ende September. Man sei schließlich keine Bank. Er spielte damit auf die prekäre Finanzlage der italienischen Nationalairline an, die inzwischen so schnell wie moglich frisches Geld braucht um weiterfliegen zu können. Zudem konzentriere man sich derzeit auf Indien, wo Etihad bei Jet Airways einstieg.

Doch nun kommen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten plötzlich andere Töne. Wirtschaftsminister Bin Saeed Al Mansouri weilte am Montag in Italien. Angesprochen auf Alitalia meinte er: «Das könnte eine interessante Gelegenheit sein». Das Land zähle schließlich jährlich 40 Millionen Touristen. Zuerst müsse die Fluggesellschaft aber korrekt restrukturiert werden, so Mansouri weiter.

Es braucht ein gutes Angebot

Aber eines machte der Wirtschaftsminister der Emirate klar: «Von der italienischen Seite müsste ein interessantes Angebot kommen», erklärte Mansouri gemäß der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore. Das wird jeden Tag realistischer. Denn Alitalia bekommt vom Ölkonzern Eni nur noch bis Samstag Kerosin, wie nun bekannt wurde. Auch sonst droht der Airline in den nächsten Tagen ohne neues Kapital das Geld auszugehen. Etihad könnte bei Alitalia als Retter in letzter Sekunde wieder ins Spiel kommen.

Momentan verhandeln die Regierung und die privaten italienischen Aktionäre weiter eifrig um eine Lösung. Doch bislang kam es zu keinen Ergebnissen. Nur eines scheint klar. Italien will seine Airline nicht an Air France-KLM verkaufen, die derzeit 25 Prozent der Aktien besitzt. «Mir gefällt nicht, was die mit Alitalia machen wollen», erklärte Alitalia-Vizepräsident Salvatore Mancuso am Dienstag (8. Oktober). Die Franzosen wollten den interessanten Markt Italien für ein Butterbrot erhalten und so ihr Drehkreuz besser auslasten. Er favorisiert deshalb eine Lösung mit Etihad. Da gehe es vielmehr darum, dass beide Partner profitieren würden, so Mancuso.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin