Tragfläche eines Airbus von Alitalia: Ab Samstag gibt es kein Kerosin mehr.

Schlägt Etihad bei Alitalia doch zu?

Schon Ende der Woche droht der italienischen Nationalairline das Grounding. Mit jedem Tag wird Alitalia billiger. Etihad könnte noch zuschlagen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Dementi von Joe Hogan war überdeutlich. «Ob wir in Alitalia investieren? Die Antwort darauf ist: nein», sagte der Etihad-Chef Ende September. Man sei schließlich keine Bank. Er spielte damit auf die prekäre Finanzlage der italienischen Nationalairline an, die inzwischen so schnell wie moglich frisches Geld braucht um weiterfliegen zu können. Zudem konzentriere man sich derzeit auf Indien, wo Etihad bei Jet Airways einstieg.

Doch nun kommen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten plötzlich andere Töne. Wirtschaftsminister Bin Saeed Al Mansouri weilte am Montag in Italien. Angesprochen auf Alitalia meinte er: «Das könnte eine interessante Gelegenheit sein». Das Land zähle schließlich jährlich 40 Millionen Touristen. Zuerst müsse die Fluggesellschaft aber korrekt restrukturiert werden, so Mansouri weiter.

Es braucht ein gutes Angebot

Aber eines machte der Wirtschaftsminister der Emirate klar: «Von der italienischen Seite müsste ein interessantes Angebot kommen», erklärte Mansouri gemäß der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore. Das wird jeden Tag realistischer. Denn Alitalia bekommt vom Ölkonzern Eni nur noch bis Samstag Kerosin, wie nun bekannt wurde. Auch sonst droht der Airline in den nächsten Tagen ohne neues Kapital das Geld auszugehen. Etihad könnte bei Alitalia als Retter in letzter Sekunde wieder ins Spiel kommen.

Momentan verhandeln die Regierung und die privaten italienischen Aktionäre weiter eifrig um eine Lösung. Doch bislang kam es zu keinen Ergebnissen. Nur eines scheint klar. Italien will seine Airline nicht an Air France-KLM verkaufen, die derzeit 25 Prozent der Aktien besitzt. «Mir gefällt nicht, was die mit Alitalia machen wollen», erklärte Alitalia-Vizepräsident Salvatore Mancuso am Dienstag (8. Oktober). Die Franzosen wollten den interessanten Markt Italien für ein Butterbrot erhalten und so ihr Drehkreuz besser auslasten. Er favorisiert deshalb eine Lösung mit Etihad. Da gehe es vielmehr darum, dass beide Partner profitieren würden, so Mancuso.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack