Flieger von Air Algerie: Die Flotte soll wachsen

Air Algérie will 16 Flieger kaufen

Die nordafrikanische Fluglinie will kräftig expandieren. Sie ruft daher Airbus, Boeing & Co. zu Angeboten für eine Flottenerweiterung auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Gleich 16 neue Jets will Air Algérie sich kaufen. Doch für einen Flugzeugbauer entschieden hat die Fluggesellschaft sich noch nicht. Bis zum 28. April haben Hersteller Zeit, Angebote bei der Airline einzureichen. Dies berichtet die Zeitung El Watan. Momentan fliegt Air Algérie mit 42 Passagierjets sowohl inländische als auch internationale Routen an. Auf den Routen in Algerien hat sie ein staatliches Monopol, auf internationalen Routen aber wächst die Konkurrenz.

Daher investiert das Unternehmen schon länger Geld in die Flottenerneuerung. Rund 570 Millionen Euro fließen insgesamt in die Generalüberholung. Und dazu kommen nun 16 weitere Flieger: Acht mit rund 150 Sitzplätzen, drei mit 250 Plätzen und drei mit 70 Plätzen. Zwei Flieger sollen Cargojets mit einer Kapazität von 13 bis 20 Tonnen sein.

Neue Routen

Auf den internationalen Routen nach Europa und in den Nahen Osten sind die Haupt-Wettbewerber Air Algéries Air France und British Airways. Qatar Airways, Emirates und Royal Jordanian begannen kürzlich auch mit Direktflügen in die Hauptstadt Algier, was die Fluggesellschaft noch mehr unter Druck setzt. Mit den neuen Fliegern will die algerische Nationalairline neue Routen starten, aber auch bestehente, wie etwa Dakar, Niamey, Nouakchott und Abidjan stärken.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil