Embraer E175 statt CRJ900Alaska Airlines zeigt Bombardier kalte Schulter

Die Fluggesellschaft hat sich entschieden. Sie kauft bis zu 60 neue E175 bei Embraer. Auch Bombardier hatte mit der CRJ 900 mitgeboten. Die Kanadier verlieren damit einen Stammkunden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eines war von Anfang an klar: Alaska Airlines wird die derzeit noch eingesetzten Turbopropflugzeuge nach und nach durch Jets ersetzen. Sie sind schneller und erlauben so mehr Flüge in einer gleichen Zeitspanne. Zudem kann man mit ihnen auch neue, weiter weg liegende Ziele erreichen. Derzeit bedient die amerikanische Fluglinie kleinere Destinationen in ihrem Streckennetz über ihre Tochterairline Horizon Air mit Bombardier Dash 8-Q400.

Im Rennen um den Auftrag zum Ersatz der kanadischen Propellerflieger standen Embraer mit ihrer E175 und Bombardier mit ihrer CRJ900. Und offenbar machten die Brasilianer das Rennen, wie die Zeitung Wall Street Journal berichtet. Alaska Airlines ordert für Horizon Air 30 Embraer E175. Zudem sicherte sie sich eine Option über 30 weitere E175. Das macht flottentechnisch durchaus Sinn. Alaska-Airlines-Partnerin Skywest setzt bereits heute E175 ein.

Bislang nur Flugzeuge von Bombardier

Für Bombardier ist der Verlust des Kunden ein harter Schlag. Horizon Air war ein Stammkunde. Derzeit fliegt sie mit 51 Dash 8-Q400 für Alaska Airlines. Die Kandier verlieren aber auch einen lukrativen Auftrag über mindestens 1,3 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Das Geld hätten sie gut gebrauchen können, um das immer noch auf wackeligen Füssen stehende C-Series-Programm zu stützen.

Bombardier braucht bei der C-Series dringend einen Großauftrag. Derzeit zeigt sich Delta Air Lines sehr interessiert. Die US-Airline verlangt aber einen deutlichen Preisnachlass. Auch United ist nach wie vor an der C-Series interessiert. Die Fluglinie sucht noch rund 30 Kurz- und Mittelstreckenflieger mit 100 Plätzen. Gewonnen ist freilich noch keiner der beiden Aufträge.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil