Akbar Al Baker: Der Qatar-Airways-Chef ist zuversichtlich.

Qatar AirwaysAkbar Al Baker hat keine Angst vor Trump

Fluggesellschaften in den USA erhoffen sich von Donald Trump einen strengeren Umgang mit Golfairlines. Zumindest Qatar Airways gibt sich kämpferisch - und spart nicht mir Seitenhieben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

America First. Sein Motto wieder holt Donald Trump oft und gern. Er will US-Firmen und Jobs in den USA schützen. Genau deshalb erhoffen sich die großen Fluggesellschaften des Landes Hilfe vom neuen Präsidenten. Denn sie stören sich schon lange an der Konkurrenz durch die Golfairlines und wollen strengere Regeln, die diese einschränken. Barack Obamas Regierung tat das nicht.

Nach einem Treffen mit Trump gaben sich Delta, United und American optimistisch, dass Trump ihnen hilft. Die Golf-Konkurrenz lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken. Vor allem nicht Akbar Al Baker. «Ich habe keine Angst vor Donald Trump», sagte der Chef von Qatar auf der Tourismusmesse ITB. «Er ist ein Geschäftsmann und er wird das tun, was für sein Land und sein Volk am besten ist.» Und dazu würden eben gute Verbindungen in die ganze Welt gehören.

Trump will es Golfairlines «schön machen»

So ganz deutlich wurde Trump zum Thema bisher tatsächlich nicht. Er wolle auch den ausländischen Anbietern dabei helfen, in den USA zu investieren. «Wir wollen das Leben für sie auch schön machen», so Trump. «Sie kommen mit großen Investitionen. In einigen Fällen sind das Investitionen von Regierungen, aber es sind weiterhin Investitionen.»

Qatar-Chef Al Baker freut sich also auf den zukünftigen Wettbewerb mit den US-Fluggesellschaften. «Wir werden ihnen das Leben zur Hölle machen», sagt er und meint es wohl nur halb scherzhaft. Denn er doppelte nach: «Jemand, der ein unterdurchschnittliches Produkt anbietet, sollte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, der besser ist.»

Neue Business-Sitze

Das passte zum Anlass, bei dem Al Baker sich dazu äußerte. Denn Qatar Airways stellte am Mittwoch (8. März) ein neues Produkt für die Business Class vor, dass sehr vielen Konkurrenten Angst einjagen dürfte. Bald wird es in der Premiumklasse von Qatar richtige Suiten geben – die sich zudem noch zu Konferenzzimmerchen oder Doppelbetten umfunktionieren lassen.

Mehr zum Thema

Q-Suite: Weniger in den neuen Fliegern.

Qatar bringt Mini-Suiten in Business Class

Flieger von Delta: Die Airline hofft auf Trumps Hilfe.

Trump schmiert US-Airlines Honig ums Maul

Flugverlauf: Absturz nahe West Palm Beach.

Bombardier Learjet 60 stürzt in Wohngebiet in Florida - neun Tote

Auf der Farnborough Airshow: Die Boeing 737 Max 10 ist inzwischen zugelassen.

Wie viel wissen Sie über die Boeing 737 Max 10?

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack