Akbar Al Baker: Der Qatar-Airways-Chef ist zuversichtlich.

Qatar AirwaysAkbar Al Baker hat keine Angst vor Trump

Fluggesellschaften in den USA erhoffen sich von Donald Trump einen strengeren Umgang mit Golfairlines. Zumindest Qatar Airways gibt sich kämpferisch - und spart nicht mir Seitenhieben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

America First. Sein Motto wieder holt Donald Trump oft und gern. Er will US-Firmen und Jobs in den USA schützen. Genau deshalb erhoffen sich die großen Fluggesellschaften des Landes Hilfe vom neuen Präsidenten. Denn sie stören sich schon lange an der Konkurrenz durch die Golfairlines und wollen strengere Regeln, die diese einschränken. Barack Obamas Regierung tat das nicht.

Nach einem Treffen mit Trump gaben sich Delta, United und American optimistisch, dass Trump ihnen hilft. Die Golf-Konkurrenz lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken. Vor allem nicht Akbar Al Baker. «Ich habe keine Angst vor Donald Trump», sagte der Chef von Qatar auf der Tourismusmesse ITB. «Er ist ein Geschäftsmann und er wird das tun, was für sein Land und sein Volk am besten ist.» Und dazu würden eben gute Verbindungen in die ganze Welt gehören.

Trump will es Golfairlines «schön machen»

So ganz deutlich wurde Trump zum Thema bisher tatsächlich nicht. Er wolle auch den ausländischen Anbietern dabei helfen, in den USA zu investieren. «Wir wollen das Leben für sie auch schön machen», so Trump. «Sie kommen mit großen Investitionen. In einigen Fällen sind das Investitionen von Regierungen, aber es sind weiterhin Investitionen.»

Qatar-Chef Al Baker freut sich also auf den zukünftigen Wettbewerb mit den US-Fluggesellschaften. «Wir werden ihnen das Leben zur Hölle machen», sagt er und meint es wohl nur halb scherzhaft. Denn er doppelte nach: «Jemand, der ein unterdurchschnittliches Produkt anbietet, sollte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, der besser ist.»

Neue Business-Sitze

Das passte zum Anlass, bei dem Al Baker sich dazu äußerte. Denn Qatar Airways stellte am Mittwoch (8. März) ein neues Produkt für die Business Class vor, dass sehr vielen Konkurrenten Angst einjagen dürfte. Bald wird es in der Premiumklasse von Qatar richtige Suiten geben – die sich zudem noch zu Konferenzzimmerchen oder Doppelbetten umfunktionieren lassen.

Mehr zum Thema

Q-Suite: Weniger in den neuen Fliegern.

Qatar bringt Mini-Suiten in Business Class

Flieger von Delta: Die Airline hofft auf Trumps Hilfe.

Trump schmiert US-Airlines Honig ums Maul

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

ticker-usa

USA planen neue Flugverbote für Drohnen über kritischer Infrastruktur

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies