Economy Comfort bei Delta: Mehr Platz ist der Schlüssel.

Zwischenklasse erobert die Welt

Jetzt macht auch die größte Airline der Welt Tempo: Delta führt die Klasse zwischen Economy und Business auf Inlandsflügen ein.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die einen nennen sie Premium Economy, die anderen Cuddle Class, Delta nennt sie Economy Comfort. Es ist der Bereich zwischen Business- und Touristenklasse. Was ihn auszeichnet: Vor allem mehr Platz. Insgesamt fast 90 Zentimeter bekommen die Passagiere in der neuen Zwischenklasse, um es sich bequem zu machen. Das sind rund acht Zentimeter mehr als in der normalen Economy Class. Außerdem können die Passagiere schneller an Bord - wie diejenigen aus der Business- und der First Class.

Nun führt die vom Passagieraufkommen her größte Fluglinie das Angebot auch auf Inlandsflügen innerhalb der USA ein. In den ersten drei bis fünf Reihen der Boeing B767, B757, B737, MD88, MD90, DC9, der Airbus A320 und A319-Flieger kann man dann ab dem Sommer 2012 das Angebot nutzen. Bisher hat Delta nur Passagieren, die es nach Übersee zog, die Möglichkeit für ein bisschen Low-Cost-Luxus gegeben.

Neue Zielgruppe

Damit reiht sich die Airline in eine Reihe anderer Konkurrenten ein, die eine neue Zielgruppe erkennen: Immer mehr Airlines führen die Zwischenklasse ein, so etwa Air New Zealand, Air France oder zuletzt auch Olympic Air oder Cathay Pacific (aeroTELEGRAPH berichtete). Wen sie ködern wollen: Passagiere, die auf das Geld achten, aber dennoch Wert auf einen gewissen Grad an Luxus beim Reisen legen. Es soll wieder Spaß machen, statt lediglich ein notwendiges Übel darstellen.

Eine Kannibalisierung der Business Class dürfte daher nicht stattfinden. Für Business-Reisende dürften die acht Zentimeter mehr nämlich nicht ausreichen. Ein Beispiel: Gemäß dem Portal Seatguru.com, das Passagieren die Möglichkeit gibt, die besten Sitze in einem Flieger zu finden, bieten die Premium-Economy-Plätze im Schnitt aller Airlines sogar zwischen 12 und 18 Zentimetern mehr Platz für die Beine. Das ist etwa ein Fünftel mehr als bei der gewöhnlichen Economy Class. In der Businessklasse hat man im Schnitt etwa doppelt so viel Beinfreiheit. Dafür zahlen die Reisenden dort auch wesentlich mehr: Im Schnitt berechnet Seatguru, dass Tickets für die Zwischenklasse rund 65 Prozent billiger sind als in der Business Class. Und damit immer noch wesentlich teurer als die Touristenklasse: der Aufschlag variiert dort je nach Airline und Strecke zwischen 10 und satten 95 Prozent. Lohnenswert sei der Upgrade laut dem Internetportal aber lediglich bei einer Teuerung zwischen 10 und 20 Prozent.

Mehr zum Thema

Airbus A350 und Airbus A330 in Delta-Farben: Die Airline will mehr.

Delta erweitert Langstreckenflotte mit zusätzlichen Airbus A330 Neo und A350

Boeing 767-400ER von Delta Air Lines: Die Fluglinie muss ihre alternde Boeing-Flotte bald erneuern.

Legt Delta Air Lines bei der Langstreckenbestellung nochmal nach?

Airbus A220 von Delta: Wie geriet die Enteisungsflüssigkeit ins Flugzeug?

Airbus A220 von Delta kehrt nach Enteisung um: Passagier durchnässt

ticker-delta-airlines

Delta konkretisiert Pläne für Basic-Tarif in der Business Class

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies