Boeing 747-400 von Lufthansa (hier auf einem Archivbild aus Frankfurt): Zwei waren nun in Manchester.

Jumbo-JetsZwei Boeing 747 von Lufthansa bescheren Flughafen Manchester seltenen Besuch

Normalerweise sind am Flughafen Manchester keine Boeing-747-Passagierflieger im Einsatz. Am Sonntag waren dort aber gleich zwei Jumbo-Jets von Lufthansa zu Gast. Grund war ein Vorfall an Bord eines Toronto-Fluges.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nur noch wenige Airlines weltweit betreiben die Boeing 747 als Passagierjet: Lufthansa, Korean Air, Air China, Mahan Air und Rossiya. Nach Manchester steht kein Jumbo-Jet im Flugprogramm. Umso ungewöhnlicher war der Anblick am Sonntag, als gleich zwei Boeing 747-400 von Lufthansa an dem englischen Flughafen zu Gast waren.

Der Grund war ein Problem auf Flug LH 470 von Frankfurt nach Toronto am Samstag (26. September). Die Boeing 747-400 mit dem Kennzeichen D-ABVY landete mit dem Luftnotlage-Code 7700 außerplanmäßig in Manchester. Grund war ein Geruch in der Kabine, wie Lufthansa anschließend mitteilte. Um eine priorisierte Landung zu erhalten, habe die Cockpitcrew Luftnotlage erklärt. Das Flugzeug werde nun in Manchester untersucht.

Boeing 747 D-ABVW bringt gestrandete D-ABVY-Fluggäste fur Lufthansa ans Ziel

Am Sonntag (27. September) schickte Lufthansa dann eine andere Boeing 747-400 dorthin, um die 371 gestrandeten Reisenden abzuholen: die D-ABVW. Sie flog am Nachmittag erst von Frankfurt nach Manchester und dann von dort aus als Flug LH 470 weiter nach Toronto. Die D-ABVY steht auch am Montagmorgen (28. September) noch am Flughafen Manchester.

Bei den beiden Flugzeugen handelt es sich um zwei der acht Boeing 747-400, die noch zur Flotte der deutschen Fluglinie gehören. Sie alle verfügen über 67 Sitze in der Business Class, 32 in der Premium Economy und 272 in der Economy Class. Im Jahr 2027 will Lufthansa die 747-400 ausflotten. Die Boeing 747-8 bleibt noch länger in der Flotte von Lufthansa.

Mehr zum Thema

Lufthansas D-AIUC: Der Airbus A320 ...

Lufthansa-Gruppe verpasst Jets Europa-Beklebung

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier