Influenza-Virus: Auf der Pilgerreise stecken sich viele an.

PilgerreiseWie der Hajj für Krankheitsfälle an Bord sorgte

Mehrere Flüge hatten in dieser Woche Probleme mit erkrankten Passagieren. Die Fälle hatten alle etwas gemeinsam.

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Gleich auf drei Flügen, die in den USA landeten, kam es in der vergangenen Woche zu Problemen, weil Passagiere erkrankt waren. Ein Airbus A380 von Emirates, der aus Dubai nach New York geflogen war, musste am Mittwoch (5. September) mehrere Stunden auf dem Rollfeld warten, nachdem der Flieger unter Quarantäne gestellt worden war. 19 Personen mussten mit Grippesymptomen ins Krankenhaus.

Nur einen Tag später, am Donnerstag klagten an Bord von zwei Flugzeugen von American Airlines insgesamt 12 Passagiere über Unwohlsein. Sie waren aus Paris und München gekommen. Die Passagiere beider Flieger wurden untersucht. Nun hat das amerikanische Center for Disease Control CDC die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vorgestellt.

Positiv auf Influenza A getestet

«Die Gemeinsamkeit aller Fälle ist Grippe bei Passagieren, die vom Hajj zurückkamen», so Sprecher Benjamin Haynes zum Magazin Time. Reisende beider Flüge seien positiv auf den Influenza A Virus sowie «weitere bekannte Atemwegserkrankungen» getestet worden. Alle hatten ihre Reise in Saudi-Arabien begonnen.

Der Hajj ist die jährliche Pilgerreise der Muslime nach Mekka. In diesem Jahr traten rund zwei Millionen Menschen sie an. Der so genannte Hajj-Husten ist ein bekanntes Phänomen, mit dem sich zahlreiche Studien beschäftigen, die nach Lösungen für die hohe Ansteckungsrate suchen. Dass es zu Ansteckungen kommt, ist bei derart großen Menschenmengen kaum ganz zu vermeiden. Jedes Jahr absolvieren Millionen von Menschen den Hajj.

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