Schubhebel einer Boeing 737: Die Krise beunruhigt die Cockpitbesatzungen.

Globale UmfrageWeniger als die Hälfte der Piloten fliegt momentan noch

Die Berufsaussichten der Flugzeugführer haben sich durch die Corona-Krise schlagartig verändert. Die Folge sind Arbeitslosigkeit, Freistellung und Verunsicherung.

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Es sind düstere Zeiten für die Luftfahrtbranche. Und sie haben auch die Berufsaussichten vieler ihrer Angestellten massiv verändert. Noch vor einem Jahr wurden händeringend Pilotinnen und Piloten gesucht, seit der Corona-Krise gibt es viel zu viele von ihnen.

30 Prozent der vom Vermittlungsunternehmen Goose Recruitment und vom Fachmagazin Flightglobal befragten Kapitäne, Kopiloten und Studenten geben an, sie seien arbeitslos, weitere 17 Prozent sind vorübergehend freigestellt. Für die Umfrage wurden im Oktober 2020 rund 2600 Kapitäne, Kopiloten und Pilotenschüler aus der ganzen Welt befragt. Der Pilot Survey 2021 zeigt weiter, dass nur 43 Prozent der Befragten derzeit angestellt sind und auch fliegen.

Einfluss auf die Psyche

Das hat auch Folgen für die Psyche der Betroffenen. 40 Prozent der Piloten geben an, dass die Krise ihr persönliches Befinden verschlechtert habe. Je jünger die Piloten sind, desto mehr fühlen sie sich verunsichert. Bei den unter 24-Jährigen ist der Anteil der Besorgten mit 58 Prozent am höchsten, bei den über 55-Jährigen mit 32 Prozent am tiefsten.

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