Schubhebel einer Boeing 737: Die Krise beunruhigt die Cockpitbesatzungen.

Globale UmfrageWeniger als die Hälfte der Piloten fliegt momentan noch

Die Berufsaussichten der Flugzeugführer haben sich durch die Corona-Krise schlagartig verändert. Die Folge sind Arbeitslosigkeit, Freistellung und Verunsicherung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es sind düstere Zeiten für die Luftfahrtbranche. Und sie haben auch die Berufsaussichten vieler ihrer Angestellten massiv verändert. Noch vor einem Jahr wurden händeringend Pilotinnen und Piloten gesucht, seit der Corona-Krise gibt es viel zu viele von ihnen.

30 Prozent der vom Vermittlungsunternehmen Goose Recruitment und vom Fachmagazin Flightglobal befragten Kapitäne, Kopiloten und Studenten geben an, sie seien arbeitslos, weitere 17 Prozent sind vorübergehend freigestellt. Für die Umfrage wurden im Oktober 2020 rund 2600 Kapitäne, Kopiloten und Pilotenschüler aus der ganzen Welt befragt. Der Pilot Survey 2021 zeigt weiter, dass nur 43 Prozent der Befragten derzeit angestellt sind und auch fliegen.

Einfluss auf die Psyche

Das hat auch Folgen für die Psyche der Betroffenen. 40 Prozent der Piloten geben an, dass die Krise ihr persönliches Befinden verschlechtert habe. Je jünger die Piloten sind, desto mehr fühlen sie sich verunsichert. Bei den unter 24-Jährigen ist der Anteil der Besorgten mit 58 Prozent am höchsten, bei den über 55-Jährigen mit 32 Prozent am tiefsten.

Mehr zum Thema

Thomas Forster: «Das Hauptargument für City Airlines ist die Perspektive».

«Wir werden von Anfang an erfahrene Pilotinnen und Piloten auf dem Airbus A220 haben»

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

ticker-usa

Druck auf Donald Trump steigt, das Rentenalter für Pilotinnen und Piloten auf 67 Jahre zu erhöhen

Cockpit in der Nacht: Wie sind Pilotinnen und Piloten angestellt?

Ein Urteil mit Folgen: Scheinselbstständigkeit bringt Luftfahrt in Bedrängnis

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil