Flugzeuge von Lufthansa: Nicht alle werden momentan genutzt.

Sparprogramm wegen CoronavirusWas Lufthansa mit den ungenutzten Fliegern macht

23 Flieger der Lufthansa-Gruppe werden derzeit nicht genutzt. Wegen der Coronavirus-Epidemie mussten ihre Airlines ihre Flüge reduzieren. Das heißt aber nicht, dass die Jets geparkt herumstehen.

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Keine Flüge nach China, weniger nach Hongkong und Italien: Die Lufthansa-Gruppe spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Epideme. Am Freitag verkündete sie, dass sie die Sparmaßnahmen noch einmal verschärfen muss. Auf den Kurzstrecken wird die Kapazität um bis zu 25 Prozent gekürzt. Insgesamt 23 Langstreckenflugzeuge könnten maximal nicht im Einsatz stehen.

Doch was genau bedeutet diese Zahl? «Bei den 23 Flugzeugen handelt es sich nicht um konkrete Flugzeuge, sondern um eine durchschnittliche, rechnerische Kapazität von 23 Langstreckenflugzeugen», erklärt eine Sprecherin. Es stehen also nicht immer dieselben 23 Flugzeuge ungenutzt am Boden.

Wartung vorziehen, Reserveflieger

Zudem versuche man, die Zeit mit geringerer Nachfrage sinnvoll zu nutzen. Das heißt etwa, dass nötige Wartungsarbeiten vorgenommen, in einzelnen Fällen sogar vorgezogen werden. «Darüber hinaus freie Kapazitäten werden zunächst als Einsatzreserve an den Drehkreuzen Frankfurt, München, Wien und Zürich verplant, zur betrieblichen Stabilisierung des Flugplanes», so die Sprecherin. Sie wären also für den Fall verfügbar, dass ein anderer Jet ausfällt.

Über die weitere Verwendung der nicht genutzten Flieger darüber hinaus hat Lufthansa noch keine Entscheidung getroffen.

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