Gebastelter Vueling-Flieger: Die Airline will expandieren.

Kooperation mit großen AirlinesVueling sucht mehr Passagiere aus Asien

Die Billigairline arbeitet künftig mit Air China, Etihad, Hainan und Singapore Airlines zusammen. So will Vueling mehr asiatische Touristen als Kunden in Europa gewinnen.

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Vor sieben Jahren übernahm die International Consolidated Airlines Group IAG die Mehrheit an Vueling. Die spanische Billigairline wurde seither kräftig ausgebaut. Die Flotte verdoppelte sich auf nunmehr 123 Flugzeuge, an vielen Orten in Europa entstanden Basen.

Für Eigentümerin IAG war es deshalb nur logisch, dass sie Vueling als ideales Instrument sah, um als Zubringer für ihre neue Billig-Langstreckenairline Level zu dienen. Exklusiv ist diese Zusammenarbeit aber nicht, wie sich jetzt zeigt. Denn Vueling hat Kooperationsverträge mit vier internationalen Fluggesellschaften abgeschlossen, wie sie am Dienstag (6. August) bekannt gab. Man wolle so die «Internationalisierung vorantreiben und die Präsenz an europäischen Referenz-Flughäfen stärken», so Vueling.

Sechs Flughäfen

Konkret arbeitet Vueling künftig mit Air China, Etihad Airways, Hainan Airlines und Singapore Airlines zusammen. Die Kooperationen ermöglichen es den Kunden der vier Airlines, direkt Anschlussflüge mit der spanischen Billigairline über Barcelona, London-Heathrow, London-Gatwick, Paris-Orly, Madrid und Rom-Fiumicino zu buchen. Wann genau die Zusammenarbeit startet, teilte Vueling nicht mit.

Vueling erhofft sich von den Kooperationen mit den vier Fluggesellschaften einen größeren Anteil am wachsenden Kuchen asiatischer Touristen in Europa. Alleine die Zahl der Chinesen, die nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien oder Tschechien reisen, hat sich seit der Jahrtausendwende von etwas mehr als 10 auf rund 150 Millionen vervielfacht.

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