A380-Kapitän Peter Probert: Steuert derzeit Busse.

Qantas-PilotenVom A380-Käpitan zum Busfahrer

Für die Piloten, die Qantas' Airbus A380 in die Mojave-Wüste brachten, gibt es derzeit keine Arbeit im Cockpit. Eine emotionale Reportage zeigt sie in einer neuen Rolle.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Als Qantas 2008 ihren ersten Airbus A380 erhielt, flog Kapitän Peter Probert den Superjumbo nach Sydney. Damit trat er in die Fußstapfen seinen Vaters, der einst die erste Boeing 747 der australischen Fluggesellschaft gesteuert hatte. Im Zuge der Corona-Pandemie musste Peter Probert nun allerdings einen traurigen Flug antreten. Er brachte Qantas' A380 in die Mojave-Wüste, wo sie mindestens drei Jahre bleiben sollen.

Mit Tränen in den Augen erzählt Probert in einer Reportage des TV-Senders Channel 10, es sei einer seiner schwierigsten Momente gewesen, das Flugzeug in der Wüste zurückzulassen, die für viele Flieger ein Friedhof ist. Mit dabei war Kopilot Peter Cairns.

Respekt für neuen Job im Bus

Beide A380-Piloten haben bei Qantas nun nichts zu tun und sich daher entschieden, zumindest vorübergehend den Arbeitsplatz zu wechseln: Sie fahren in Sydney Busse im öffentlichen Nahverkehr, zusammen mit elf anderen Crew-Kollegen.

Dabei zeigen sie klaren Respekt für ihren neuen Job. Wenn man einen Airbus fliege, brauche man «ein sehr hohes Level an Konzentration, aber für kürzere Zeiträume», erklärt Peter Cairns. Als Busfahrer müsse er dagegen die ganze Schicht über pausenlos konzentriert sein. In beiden Berufen schätze er aber die Arbeit mit großen Maschinen.

Rückkehr ins Cockpit geplant

Auf die Frage, ob er damit rechne, wieder zu fliegen, sagt Peter Probert Ja. Allerdings könne er sich vorstellen, später, nach dem Ende seiner Pilotenkarriere, erneut Busse zu steuern.

Sehen Sie hier die 7-minütige Reportage:

Mehr zum Thema

Schweizer Piloten könnten Züge steuern

Schweizer Piloten könnten Züge steuern

Qantas nimmt im Herbst internationale Flüge auf

Qantas nimmt im Herbst internationale Flüge auf

Airbus A380 von Qantas: Wird er wieder abheben?

Qantas' A380 sind in der Wüste gelandet

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil