Flugzeug von Viva Air: hebt nei mehr ab.

Ende für kolumbianische AirlineViva Air muss nach Avianca-Absage aufgeben

Avianca verzichtet auf die Übernahme der kleinen Konkurrentin. Das bedeutet für Viva Air das Aus. Beide geben der kolumbianischen Luftfahrtbehörde die Schuld.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Avianca gab am Samstag (14. Mai) das Aus bekannt. Sie will die kleine Konkurrentin nicht mehr übernehmen. Die Auflagen der kolumbianischen Luftfahrtbehörde verhinderten den Deal, weil sie das eigene Überleben in Gefahr brächten.

Trotz der Bereitschaft, mehr als 75 Prozent der Slots von Viva Air am Flughafen Bogota zurückzugeben, habe die Behörde mehr gefordert. Sie habe die Rückgabe einer so hohen Anzahl von Slots – Zeitnischen für Starts und Landungen – verlangt, dass Viva kein einziges Flugzeug mehr effizient dort hätte stationieren können, beklagt sich Avianca. Die Unidad Administrativa Especial de Aeronáutica Civil oder kurz Aerocivil habe sich zudem allgemein sehr unflexibel gezeigt und die Veränderungen im Markt seit der Ankündigung der Übernahme nicht berücksichtigt.

«Modell lebendiger denn je»

Wenige Stunden später gab Viva Air bekannt, den Betrieb definitiv einzustellen. Man gebe «mit großem Bedauern bekannt», dass man «ohne die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung nicht mehr in der Lage ist, weiterhin auf dem Markt tätig zu sein», so die Billigairline. Auch wenn Viva heute aufhört, den Himmel über Kolumbien zu bemalen, und sich von dem Land verabschiede, «ist das Modell, das wir zum ersten Mal in die Region gebracht haben, lebendiger denn je».

Viva Air kritisiert die nationale Luftfahrtbehörde ebenfalls scharf. Man habe festgestellt, dass es nicht möglich sei, die Auflagen «zu erfüllen und gleichzeitig nachhaltig und langfristig rentabel zu sein und das Lowcost-Modell beizubehalten», so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Viva Air betrieb eine Flotte von zehn Airbus A320 Neo und bediente damit 25 Ziele in Kolumbien sowie Argentinien, Brasilien,Mexiko, Peru und in den USA.

Mehr zum Thema

Viva Air: Hebt nicht mehr ab.

Viva Air stellt Betrieb ein - und gibt Behörde die Schuld

Eine Flugzeugtür von Viva Air: Die Fluggesellschaft darf nun doch von Avianca übernommen werden.

Avianca darf Viva Air übernehmen

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg