Boeing 787-9 von Virgin Atlantic: Die Airline muss sich neu aufstellen.

In den USAVirgin Atlantic will dank Gläubigerschutz neu starten

Die britische Fluggesellschaft geht in den USA in Gläubigerschutz. Dadurch will Virgin Atlantic die Restrukturierung vorantrieben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vor einem Monat meldete Virgin Atlantic einen Erfolg: Man habe 1,2 Milliarden Pfund an neuer Liquidität beschafft, so die Fluggesellschaft. Die Virgin Group, Delta Air Lines und der Hedgefonds Davidson Kempner Capital hätten frisches Geld bereitgestellt, hieß es. Dadurch sei man für die kommenden 18 Monate finanziert.

Dennoch musste Virgin Atlantic am Dienstag (4. August) in den USA Gläubigerschutz beantragen. Das heißt, dass die Fluggesellschaft als ausländisches Unternehmen vor den Forderungen von Gläubigern in den Vereinigten Staaten geschützt ist. Es heißt aber nicht, dass die Fluggesellschaft nicht mehr fliegen wird.

Teil des Restrukturierungsplans

Transatlantikflüge sind das Kerngeschäft von Virgin und der Verkehr zwischen den USA und Europa ist seit Monaten eingebrochen. Die Probleme der von Richard Branson gegründeten Fluglinie wurden so groß, dass sie sogar  Staatshilfe beantragte. Doch die wurde nicht genehmigt.

Nun will Virgin die Restrukturierung vorantreiben. Der Gläubigerschutz in den USA ist Teil des mit den Anteilseigners ausgehandelten Plans.

Mehr zum Thema

Virgin Atlantic sichert sich 1,2 Milliarden an zusätzlichen Mitteln

Virgin Atlantic sichert sich 1,2 Milliarden an zusätzlichen Mitteln

Virgin Atlantic verkündete im Mai das Aus für ihre sieben Boeing 747-400.

Richard Branson sucht Investoren für Virgin Atlantic

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier