Virgin Atlantic verkündete im Mai das Aus für ihre sieben Boeing 747-400.

Frisches Geld nötigRichard Branson sucht Investoren für Virgin Atlantic

Die britische Fluggesellschaft braucht frisches Kapital. Deshalb sucht Mehrheitseigentümer Richard Branson neue Geldgeber für Virgin Atlantic.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich war alles eingetütet. Air France-KLM würde Richard Branson einen Anteil von 31 Prozent an Virgin Atlantic abkaufen, so der Plan. Doch vergangenen Dezember gab der exzentrische Milliardär bekannt, er werde die Mehrheit behalten. Jetzt sieht es wieder anders aus.

Wie die Zeitung Finanical Times schreibt, hat Virgin Atlantic eine Investmentbank damit beauftragt, frisches Kapital zu besorgen. Mehr als 100 potenzielle Investoren seien angegangen worden. Alles sei möglich - von Krediten, über komplexe Finanzkonstruktionen bis hin zu einem Verkauf von Aktien, so das Blatt.

Keine Staatshilfe

Die Folge könnte sein, das Branson seine Mehrheit von 51 Prozent an Virgin Atlantic verliert. Seiner Fluggesellschaft wurde zuletzt Hilfe vom Staat verwehrt. Auch sie wurde von der Corona-Krise hart getroffen.

Mehr zum Thema

Airbus A340 von Virgin Atlantic: Drei verbliebenen Exemplare sprangen für fehlende Dreamliner ein.

Virgin Atlantic legt ihre Airbus A340 still

Bulldozer blockiert Flugzeug von Virgin Australia: Schulden auf mehr als vier Milliarden Euro geschätzt.

Bulldozer versperren Virgin-Fliegern den Weg

Virgin-Atlantic-Gründer Richard Branson (Mitte): Seine Airline expandierte 2019 unter anderem mit einer Tel-Aviv-Route

Branson bleibt bei Virgin Atlantic am Steuer

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic wird Airline-Partner des britischen Olympiateams

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier