Flugzeuge von Pegasus Airlines und Turkish Airlines: Beide Airlines verzichten dauerhaft auf Flüge nach Israel.

Slots zurückgegebenTurkish Airlines und Pegasus kehren Israel definitiv den Rücken

Die beiden türkischen Fluggesellschaften haben ihre Slots am Flughafen Tel Aviv zurückgegeben. Die Flüge von Turkish Airlines und Pegasus waren einst wichtig für Israelis. Istanbul war für sie ein wichtiges Drehkreuz für Reisen in die Welt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die beiden Länder pflegten einst eine enge Beziehung. Die Türkei war 1949 das erste mehrheitlich muslimische Land, das Israel anerkannte. In den 1990er-Jahren gab es eine umfassende militärische, politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mit dem Amtsantritt von Recep Tayyip Erdoğan verschlechterten sich die Beziehungen jedoch zunehmend.

Im Mai 2024 brach die Türkei im Zuge des Gaza-Krieges die Handelsbeziehungen vollständig ab. Der türkische Präsident bezeichnete die islamistische Hamas als «Befreiungsorganisation» und gilt als deren Unterstützer. Diese Politik beeinflusst auch den Luftverkehr: Turkish Airlines und auch Pegasus Airlines stellten ihre Flüge nach Israel am 10. Oktober 2023 ein, und der Flugstopp wurde zwei Mal bis ins Frühjahr 2025 verlängert.

Turkish und Pegasus wollen nicht mehr

Nach der Verlängerung folgt jetzt der dauerhafte Rückzug, wie die Zeitung Times of Israel berichtet. Die beiden türkischen Airlines haben ihre Start- und Landerechte am Ben Gurion Airport in Tel Aviv, die sogenannten Slots, zurückgegeben. Damit verzichten Turkish Airlines und Pegasus Airlines auf eine Rückkehr nach Israel. Zuvor hatten sie ihre Slots während der Aussetzung gehalten.

Die israelische Presse vermutet politische Gründe hinter dem Rückzug, da die Verbindung zwischen Istanbul und Tel Aviv wirtschaftlich sehr profitabel war. Turkish Airlines bot 2023 fast 5200 Flüge auf dieser Route an und war zeitweise die viertgrößte Airline am Flughafen der israelischen Metropole. Regelmäßig wurden mehr als zehn tägliche Flüge angeboten, in Spitzenzeiten sogar bis zu sechzehn.

Istanbul wichtiger Umsteigeflughafen für Israelis

Istanbul ist ein wichtiges Drehkreuz für reisende Israelis, da Turkish Airlines Flüge zu über 360 Zielen in mehr als 130 Ländern anbietet. Im Vergleich dazu ist das Streckennetz der israelischen Heimatfluggesellschaft El Al deutlich kleiner. Beide türkischen Airlines haben sich bisher nicht öffentlich zu den Gründen der Slot-Rückgabe geäußert.

Mehr zum Thema

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines vereinbart Kauf von mehr als 300 Leap-Triebwerken von CFM International

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines und Ajet setzen Nachtflüge nach Ercan aus

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines: Bei Miles & Smiles sammelt man jetzt auch Meilen in Metzingen

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin