Boeing 737-600 von Tunisair: Die Airline verkleinert die Flotte.

Chef abgesetztTunisiar will alte Flugzeuge loswerden

Die tunesische Nationalairline war schon vor Corona defizitär. Die Regierung startet deshalb ein weiteres Sparprogramm für Tunisair.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

400 Millionen Dinar oder umgerechnet 125 Millionen Euro an Verlusten hat Tunisair als Folge der Corona-Krise bisher angehäuft. Nicht inbegriffen im Betrag sind die indirekten Kosten, etwa die Wartung der geparkten Flugzeuge. Dies verriet Mitte Juli Verkehrsminister Anouar Maârouf.

Der Nationalairline des nordafrikanischen Landes steckt seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. Seit dem Arabischen Frühling im Jahr 2011 schreibt sie Verluste. Hohe Schulden, zu viele Mitarbeiter und eine miserable Pünktlichkeit sind unter anderem schuld daran. Vergangenen Dezember leitete das Management von Tunisair deshalb eine Restrukturierung ein, die auch den Abbau von rund 1200 Stellen vorsah.

Chef wurde mitten in Krise abgesetzt

Inzwischen will die Regierung eine weitere Restrukturierung durchziehen. Sie wird das aber ohne den bisherigen Geschäftsführer Elyès Mnakbi tun, der das Amt 2017 übernommen hatte. Tunisair setzte ihn Anfang Juli ab. Nun sucht die Airline einen neuen Chef.

Viel ist über die Pläne der Regierung nicht bekannt. Sie will aber die Kosten unter anderem durch eine Reduktion der Angestellten im Ausland, der Schließung von Betriebsstätten oder die Neuverhandlung von Verträgen mit Lieferanten senken. Auch könnten Töchter verkauft werden, schreibt die Zeitung La Presse. mit Bezug auf Verkehrsminister Maârouf.

Alte Flugzeuge stilllegen

Auch eine Verkleinerung der Flotte sieht die Regierung vor. Tunisair soll acht bis zwölf Flugzeuge ausflotten, die älter als 20 Jahre sind. Nur eines will sie nicht: Tunisair verkaufen, wie das der abgesetzte Chef offenbar in Betracht gezogen hatte.

Mehr zum Thema

Flieger von Tunisair: Die Airline mietet übergangsweise bis zu zehn Flugzeuge hinzu.

Tunisair entlässt 1200 Mitarbeiter

Der Jubiläumsflieger von Tunisair: Die Boeing 737-600 ...

Tunisair feiert mit Retro-Bemalung

Ali Miaoui: «Wir sehen eindeutig, dass es im Langstreckengeschäft Wachstumschancen gibt.»

«Tunisair kauft ein oder zwei weitere Airbus A330»

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil