Flugzeuge der Air Calédonie: Umstrittene Preiserhöhungen.

Tote und Verletzte wegen Flugtickets

Air Calédonie, die Fluglinie der Inselgruppe Neukaledonien, erhöhte Mitte Juli ihre Preise. Das hat nun ungeahnte Folgen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Neukaledonien liegt Tausende von Kilometern von der Landeshauptstadt weg. Dennoch sorgt die Inselgruppe nun für eine sonntägliche Sondersitzung in Paris. Übersee-Ministerin Marie-Luce Penchard rief überstürzt Experten zusammen, um sich einen Überblick über die Situation im fernen Überseeterritorium im Pazifik zu verschaffen, das zu Frankreich gehört, meldet die Zeitung Nachrichtenagentur AP. Am Samstag (6. August) waren bei Auseinandersetzungen auf der neukaledonischen Insel Maré vier Menschen durch Schüsse ums Leben gekommen und 23 verletzt worden.

Ausgelöst hatte die Unruhen die lokale Fluggesellschaft Air Calédonie. Sie erhöhte vor Kurzem ihre Preise. Das stieß vielen Bewohnern der Insel sauer auf. Sie entschlossen sich deshalb, den Flughafen auf Maré zu blockieren. Die Fluggesellschaft verlor durch den Ausfall nach eigenen Angaben über 80'000 Euro täglich uns sah sich dadurch an den Rand des Konkurses gedrängt, wie der Fernsehsender BFMTV berichtete.

Zwei Gruppen gegeneinander

Zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen kam es gemäß dem TV-Sender TF1, weil eine Gruppe von Menschen aus dem Distrikt Ghuma, wo auch der Chef von Air Calédonie herstammt, die Protestierenden zur Rede stellen wollte. Es sei ein «Alptraum-Tag», sagte Hochkommissar Albert Dupuy, der Vertreter der Regierung in Paris auf der Insel, zum Sender. Einige der Verletzten befänden sich noch in kritischem Zustand. Inzwischen verstärkte die Polizei ihre Präsenz auf Maré.

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg