Flieger von Tarom: Es stehen einige Entscheidungen an.

Aus für Werner-Wilhelm WolffTarom wechselt schon wieder Chef aus

Nicht einmal anderthalb Jahre hielt sich Werner-Wilhelm Wolff im Chefsessel der rumänischen Nationalairline. Nun wehrt er sich gegen Vorwürfe von Tarom.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Im Dezember zeigte sich Werner-Wilhelm Wolff noch voller Elan. Der Chef von Tarom wollte die Flotte verjüngen, vergrößern und wieder Ziele in der Ferne ansteuern,. So wollte er die rumänische Nationalairline aus den roten Zahlen führen. Doch die Gelegenheit bekommt er nicht mehr.

Denn Wolff, der nach mehreren Chefwechseln bei der Fluggesellschaft selber erst seit Ende 2017 im Amt war, musste seinen Posten Ende März räumen. Der Aufsichtsrat verkündete die Entscheidung und ernannte Florin Susanu interimsmäßig um Nachfolger. Rumäniens Verkehrsminister Răzvan Cuc machte Wolff in einer Stellungnahme für die Verluste der Fluggesellschaft verantwortlich und bemängelte unter anderem auch zu hohe Gehälter des Managements.

Wolff wehrt sich

Der geschasste Airline-Chef wehrte sich mit einer Mitteilung an die Medien. Darin erklärte er laut der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien, «Tarom steigerte 2018 Umsatz und Passagierzahlen». Er habe auch kein Geld vergeudet, sondern in notwendige Reparaturen von Flugzeugen investiert, so Wolff. Hätte man dies Ausgaben vermieden, hätte man die Hälfte der Flotte am Boden halten müssen, schrieb der ehemalige BMW-Manager. Zudem erklärte er, die Gehälter des Managements seien deutlich niedriger als in den Vorjahren.

Derzeit betreibt die rumänische Nationalairline sieben ATR 42, zwei ATR 72, vier Airbus A318, vier Boeing 737-300, vier 737-700 und vier 737-800. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt rund 15 Jahre. Klammert man die neuen 737-800 – die zwei letzten wurde erst dieses Jahr in den Flugzeugpark aufgenommen – aus, liegt es einiges höher.

Mehr zum Thema

Enteisung einer Boeing 737 von Tarom: Die Airline muss die Flotte verjüngen.

Tarom will mehr Flugzeuge - und auf die Langstrecke

Airbus A318 von Tarom: Die Airline ist unzufrieden mit Skyteam.

Auch Tarom will Skyteam verlassen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies