Flieger von Air India in Delhi: Der Staat bleibt Eigentümer.

Keinen Käufer gefundenStell dir vor, es gibt Air India und keiner macht mit

Indien schrieb die staatliche Fluggesellschaft zum Verkauf aus. Doch niemand wollte für Air India bieten. Nun geht die Regierung über die Bücher.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

76 Prozent der Anteile standen zum Verkauf. Der Käufer hätte also auf einen Schlag das Sagen bei Air India bekommen. Klingt angesichts eines kräftig wachsenden Heimatmarktes mit 1,3 Milliarden Einwohnern im ersten Moment interessant. Ist es aber nicht. Die Regierung in New Delhi hat keine einzige Offerte zur Übernahme der staatlichen Fluggesellschaft bekommen, wie sie am Freitag (1. Juni) kleinlaut bekannt geben musste.

Beobachter machen das Kleingedruckte für den Misserfolg verantwortlich. So wäre der Staat mit 24 Prozent Aktionär des Star-Alliance-Mitgliedes geblieben - was in Indien viel Macht und Einflussnahme ermöglicht. Zudem hätten sich Interessenten verpflichten müssen, die 27.000 Angestellten weiter zu beschäftigen. Auch waren viele Details nicht geregelt, was potenzielle Investoren abschreckte. Die Regierung Indiens will nun einen neuen Anlauf nehmen und die Bedingungen ändern.

Mehr zum Thema

ticker-indien

Indien stützt Fluggesellschaften mit einer Milliarde

In Dehli wird ein Straßenhund vermisst: Das ist einer von zahlreichen Tweets.

Der Flughafen Delhi hat ein Problem mit bissigen Straßenhunden

Airbus A320 von Air India am Flughafen Delhi: Landen und parken wird temporär billiger.

Indische Flughäfen müssen Gebühren für Inlandsflüge um ein Viertel senken

Embraer E175: Wird künftig auch in Indien gebaut.

Warum Embraer in Indien keine E2-Jets bauen wird

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies