Flughafenterminal: Während Corona teilweise völlig leer.

Regeln für PandemienSo will die Luftfahrt eine neue Corona-Krise verhindern

Corona-Vorschriften verunsicherten die Reisenden. Damit das künftig nicht mehr passiert, präsentiert Saudi-Arabien einen Vorschlag, wie die Branche mit Pandemien umgehen soll.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die vergangenen zwei Jahre waren für Reisende eine Herausforderung. In der Covid-19-Pandemie war meist nicht ganz einfach herauszufinden, welche Vorschriften für ein Ziel galten. Zudem änderten sich die Bedingungen zur Einreise laufend. PCR-Test oder Antigen? 24 Stunden oder 72 Stunden Gültigkeit? Impfpflicht oder keine? Die Vorbereitungen einer Reise wurden dadurch zum Stresstest.

Das schreckt viele ab - bis heute. Eine Umfrage des Instituts Yougov ergab, dass ein Drittel der Menschen in den USA auch im laufenden Jahr nicht reisen werden, weil die unklaren Vorschriften sie überfordern. In Italien und im Vereinigten Königreich sind es gar 40 Prozent.

Hohe Einsparungen erhofft

Dadurch verlor und verliert die Luftfahrtbranche viel Geld in der Form verlorenen Umsatzes. 1100 Milliarden beträgt das Minus gemäß Branchenschätzungen. Diese unnötigen Verluste will Saudi-Arabien in künftigen Krisen verhindern.

Die Luftfahrtbehörde des Königreichs hat deshalb  einen Vorschlag ausgearbeitet, wie die Branche Verwerfungen wie während der Covid-19-Pandemie abwenden kann. «Dadurch könnte die Branche Milliarden einsparen», so Abdulaziz Al-Duauilj, Chef der General Authority Of Civil Aviation am Montag (9. Mai) beim Future Aviation Forum in Riyadh. Der Vorschlag gibt einen Rahmen vor, innerhalb dessen sich die betroffenen Behörden, Regierungen und Unternehmen künftig während einer Pandemie bewegen sollen, um am Ende einheitliche Maßnahmen umzusetzen.

Nächster Schritt folgt im September

Der Vorschlag basiert auf vier Pfeilern. So soll ein harmonisiertes Berichtssystem für alle Länder entstehen, ein Kommunikationssystem für Staaten und andere Beteiligte, neue Koordinierungsmechanismen und neue Prozesse zur Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften. Dabei soll auf der Arbeit aufgebaut werden, die Organisationen wie die Icao und Iata bereits getan haben. Ziel ist es, dass Reisende künftig immer genau wissen, was wo gilt. Profitieren sollen aber auch Airlines und Flughäfen, die ihre Prozesse dank klarer Vorgehensweisen und Informationen besser planen können.

Nächster Schritt ist, dass Saudi-Arabien seinen Vorschlag der Generalversammlung der Icao im September vorlegt. Man habe bereits viele Gespräche geführt, heißt es von der Behörde. Man sei deshalb zuversichtlich, dass man mit dem Vorschlag durchkomme.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Neo von Delta: Sollte nach Shanghai fliegen, kehrte aber nach Seattle zurück.-

Delta-Flug dreht wegen neuer Corona-Regeln nach sechs Stunden um

Boeing 777 von Swiss: Steuert Hongkong vorerst nicht mehr an.

Swiss stellt Flüge nach Hongkong ein, Lufthansa plant um

Cathay-Jet in Hongkong: Die Einreiseregeln sind hart.

Quarantäneregeln führen zu Kündigungen bei Cathay Pacific

ticker-saudiarabien

89 Unternehmen bewerben sich um Neubau des saudischen Flughafens Qassim

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin