Airbus A330 Neo von Delta: Sollte nach Shanghai fliegen, kehrte aber nach Seattle zurück.-

ShanghaiDelta-Flug dreht wegen neuer Corona-Regeln nach sechs Stunden um

Am Flughafen Shanghai wurden neue Hygienevorschriften erlassen. Die Reinigung von Flugzeugen dauert nun viel länger. Deshalb stoppt Delta ihre Flüge ab Seattle. Die Lufthansa-Gruppe ist auch betroffen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Der Airbus A330 Neo von Delta Air Lines war am 21. Dezember pünktlich in Seattle gestartet. Sein erstes Ziel war Seoul. Von der koreanischen Hauptstadt aus hätte er den Rest der Fluggäste später nach Shanghai bringen sollen. Doch nach sechs Stunden drehte er plötzlich um.

Das Flugzeug befand sich da gerade über der Küste des Autonomen Kreises der Tschuktschen im äußersten Osten Russlands. Nach Seoul wäre es also deutlich weniger weit gewesen als zurück nach Seattle. Delta erklärte, Flug DL287 sei umgekehrt, weil die Behörden am Flughafen Shanghai-Pudong neue Reinigungsvorschriften für Flugzeuge erlassen haben.

Lufthansa, Austrian und Swiss in anderer Ausgangslage

Die neuen Hygienemaßnahmen führten dazu, dass sich die Standzeit der Flugzeuge in Shanghai enorm verlängere, so Delta weiter. Das mache die Flüge defizitär. China kämpft trotz strenger Quarantäneregeln und abgeschotteter Städte gerade gegen steigende Covid-19-Infektionszahlen. Das macht die Behörden sechs Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking nervös.

Auch die Lufthansa-Gruppe ist von den neuen Regeln betroffen. Die Reinigungszeit habe sich verlängert, bestätigt Swiss, die zwei Mal wöchentlich von Zürich nach Shanghai fliegt. «Da unsere Flugzeuge im Moment jedoch während des gesamten Aufenthalts der Besatzung in Shanghai stehen bleiben, haben die neuen Vorschriften keinen Einfluss auf den Flugplan», so eine Sprecherin. Gleich verhält es sich bei Lufthansa selbst und bei Austrian Airlines.

Werbung für eigene Fluglinien

Die Entscheidung von Delta löste eine prompte Reaktion des chinesischen Konsulates in San Francisco aus. Die Fluggesellschaft habe für etliche gestrandete Fluggäste gesorgt, die kein gültiges Visum und keine gültigen Covid-Unterlagen mehr hätten. Sie müsse nun für deren Schaden aufkommen.

Zugleich nutzte das Konsulat den Vorfall zumindest indirekt Werbung für die eigenen Fluglinien. Wer eine Reise nach China plane, solle bei der Wahl der Fluggesellschaft «vorsichtig sein», da in letzter Zeit mehrere Flüge von den USA nach China verspätet gewesen oder annulliert worden seien.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Lufthansa: Im Falle von China oft nicht «together again».

Nutzt China Corona, um Lufthansa auszubremsen?

Boeing 777-200 von AUA: Darf nicht mehr nach China.

Austrian Airlines hat in Shanghai zwei Wochen Hausverbot

Kotoka Intarnational Airport: Wer ankommt muss geimpft sein – und gesund.

Ghana bestraft Airlines für ungeimpfte Fluggäste

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines steigert Gewinn markant - 1,3 Milliarden für Angestellte

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies