Luftfrachtcontainer - mögliches Versteck für Sprengstoffpakete?

Sicherheitslücke Luftfracht

Mit der Sicherheit nimmt man es in der Luftfahrt sehr genau. Trotzdem zeigt eine Studie eine deutliche Schwachstelle auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im Oktober letzten Jahres stellten US-Behörden gleich zwei Pakete in Frachtflugzeugen sicher. In beiden war Sprengstoff enthalten, beide kamen aus dem Jemen, beide waren an jüdische Organisationen in Chicago adressiert. Entdeckt wurden sie zu spät.

Die Luftfracht ist offenbar immer noch das schwächste Glied, wenn es um Sicherheit in der Luftfahrt geht. Das hat auch eine Studie des "International Quality & Productivity Centre" (IQPC) ergeben. Genauer genommen: Die Luftfrachtbranche im Mittleren Osten. Eine Umfrage unter Branchenexperten habe ergeben, dass 70 Prozent der Befragten grossen Nachholbedarf bei den Sicherheitsmassnahmen in der Transportsparte sehen.

Sicherheitsstandards an Passagierflüge angleichen

Die Verfasser der Studie sehen ein "Dringendes Bedürfnis", die Sicherheitsstandards der Frachtbranche in der Region denen von Passagierfliegern anzugleichen - vor allem in einer Zeit, da sowohl Passagier- als auch Frachtflüge in der Region rasant zunehmen: in 2010 stieg der Passagierverkehr um 17 Prozent an, der Frachverkehr sogar um 30 Prozent. Ausserdem mausere sich der Mittlere Osten laut in der Studie zitierten Experten immer mehr zu einem weltweiten Drehkreuz für die Luftfracht.

Das hat man auch bei den führenden Sicherheitsexperten erkannt. Diese kommen im September zum dritten Luftfahrts-Sicherheits-Forum zusammen, um über nötige Massnahmen und Verbesserungen in der Sicherheit zu diskutieren. Zentral wird dabei eben auch die Verbesserung der Sicherheitsstandards der Fracht-Branche im Mittleren Osten sein.

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier