Die Flüge der Malaysia-Tochter Firefly nach Sawarak wurden in den vergangenen Wochen häufig gestrichen.

Sarawak sauer auf Malaysia Airlines

Die malaysische Fluglinie will Routen streichen. Für den Tourismus in abgelegenen Regionen könnte das schlimme Folgen haben.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Im Bundesstaat Sarawak ist man wütend auf die Luftfahrtbranche. Der Tourismusverband der Region auf der Insel Borneo beklagt die schlechte Anbindung an andere Ziele in der Region. Er kritisiert auch die Pläne von Malaysia Airlines und ihren Tochtergesellschaften Air Asia und Firefly, Routen zu streichen. In den vergangenen Wochen habe man beobachtet, das Flüge der Low-Cost-Airline von oder nach Sarawak teilweise ganz gestrichen wurden, wenn sie nicht voll genug besetzt waren. Die gestrandeten Passagiere verfrachtet man in spätere Flüge oder bucht sie für Flüge von Malaysia Airlines um, berichtet die Zeitung The Star. In der Branche spekuliert man auch darüber, ob die Billigtochter Firefly bald überhaupt noch eine Rolle in der Luftfahrt Malaysias spielen wird.

Der Tourismus in Sarawak habe stark darunter zu leiden, heißt es aus dem Verband. Vor allem aber auch die ungenügenden Informationen seitens der Fluggesellschaft beklagt man. «Wir wissen schon irgendwie, was mit den Airlines passiert. Aber wir wollen eine klare Antwort», so der Generalsekretär des Verbands, Philip Yong. Man arbeite daher mit Hochdruck an einem offenen Brief, der Malaysia Airlines klarmachen soll, wie wichtig der Luftverkehr für den Reisemarkt in der Region ist. Und auch der ehemalige Tourismusminister des südostasiatischen Landes, Tan Sri Dr James Masing, findet deutliche Worte: «Ohne eine funktionierende Anbindung aus der Luft, kann Sarawak dem Tourismus eien Abschiedskuss geben.»

Nicht richtig anerkannt

Das Problem sei nicht neu, so Masing. Seit 15 Jahren bestehe es schon. Malaysia erkenne den Staat nicht als gleichwertige Region an. «Man muss aufhören, und nur als einen weiteren Teil des Landes zu sehen. Wir sind eine große Region mit viel Potenzial», so der ehemalige Tourismusminister.

Mehr zum Thema

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Boeing 777 von Malaysia Airlines mit dem Kennzeichen 9M-MRO: Wo liegt das Wrack von Flug MH370?

Zehn Jahre nach dem Verschwinden könnte eine neue MH370-Suche starten

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies