B737-800 von Ryanair: Bei den Franzosen beliebt.

Ryanair & Co. setzen Air France zu

Billigflieger schnappen den französischen Airlines massiv Marktanteile weg. Das belegen neue Zahlen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Frankreich ehrt heimisches Schaffen besonders gern. In kaum einem anderen Staat Europas wird der Einfluss des Staates in der Wirtschaft noch so zelebriert. Doch wenn es ums Reisen in den Urlaub geht, dann sieht die persönliche Präferenz anders aus. Dies zumindest suggerieren neuste Zahlen der Fédération nationale de l'aviation marchande, der französischen Vereinigung der Zivilluftfahrt. Um beinahe einen Fünftel fiel der Marktanteil der heimischen Fluggesellschaften in den letzten zehn Jahren. Flogen im Jahr 2000 noch 59 Prozent der Passagiere an einem Flughafen in Frankreich mit einer heimischen Airline, waren es 2010 nur noch 48 Prozent.

Der Rutsch unter 50 Prozent erklärt sich mit einer Jahreszahl: 2001 begannen Lowcost-Anbieter wie Ryanair oder Easyjet Frankreich intensiv zu bearbeiten - mit vollem Erfolg, wie sich jetzt zeigt. «Und in den letzten fünf Jahren erlebten wir zwei schmerzhafte Wirtschaftskrisen. Nicht zu vergessen sind auch die Gesellschaften aus dem Golf, die in Frankreich Passagiere suchen, um sie über ihre Drehkreuze zu lotsen», kommentiert Verbandspräsident Lionel Guérin in der Zeitung Le Figaro. Zu den inländischen Airlines zählen neben dem Schwergewicht etwa Corsair Fly, Air Caraïbes, Air Austral, Aigle Azur, Europe Airpost oder XL Airways, die ihren Sitz in Frankreich (mitsamt Überseegebieten) haben oder ihre Flieger dort immatrikulieren.

Neue Anbieter dank Abkommen

Gelitten haben nach Angaben des Branchenverbandes vor allem die Anbieter von Inlandflügen. Dort fiel der Marktanteil der Franzosen von 100 auf noch 87 Prozent. Bei den Mittelstrecken fiel er von bereits tiefen 37 Prozent auf 29 Prozent. Hier machte sich gemäß dem Figaro vor allem das Open-Sky-Abkommen mit Marokko bemerkbar, welches zahlreiche neue Airlines aufkommen ließ. Sie sprachen die große Zahl an Immigranten in Frankreich an. Nur auf der Langstrecke legten die heimischen Anbieter von 61 auf 66 Prozent zu.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet setzt zweiten A321 Neo ab Berlin ein und rüstet letzte Airbus A320 am BER mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet springt nach Eurostar-Ausfall mit Zusatzflug und größeren Jets zwischen London und Paris ein

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack