Rumänien privatisiert Tarom

Die rumänische Regierung will die staatlichen Unternehmen nach und nach verkaufen. Jetzt ist die nationale Fluglinie dran.

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/>Bukarest beschloss am Donnerstag (25. August), 20 Prozent seiner Fluggesellschaft zu verkaufen. Der Teilverkauf basiert auf einem 5 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm, das die Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Union und der Weltbank geschlossen hatte. Rumänien hatte sich darin unter anderem verpflichtet, seine staatlichen Energie- und Transportunternehmen zu restrukturieren.

Bevor es zum Verkauf kommt, muss die Regierung zuerst dafür sorgen, dass bei Tarom bis Ende Januar 2012 ein unabhängiges Management das Ruder übernimmt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen zudem die Schulden zurückgezahlt, die Kosten reduziert und die Einnahmen gesteigert werden, meldet die Zeitung Business Review. Tarom ist trotz zwei Millionen transportierten Passagieren defizitär. 2010 schreib die Airline rund 80 Millionen Euro Verlust.

Termin für Börsengang unklar

Die Aktien von Tarom sollen nach dem Verkauf an der Börse von Bukarest notiert werden. Eigentlich sollte die Publikumsöffnung noch in diesem Jahr stattfinden. Verantwortlich dafür ist das Transportministerium des Landes. Aber einen genauen Termin wollte es noch nicht bekannt gegeben. Wegen der durchwachsenen Stimmung an den Märkten könnte sich der Termin für den Börsengang verzögern, verlautet aus Bukarest.

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