Qatar-Dreamliner: Nach Zürich, London und Neu Delhi.

Qatar: Mit Dreamliner nach Zürich

Qatar Airways nahm ihre erste Boeing B787 in Empfang. Sie wird an erwartete und unerwartete Ziele eingesetzt. Doch die B787-8 ist der Airline nicht genug.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für den Nahen Osten ist es eine Premiere. Qatar Airways ist seit dem Montag (12. November) die erste und einzige Fluggesellschaft der Region, welche einen Dreamliner in der Flotte hat. Der Vorzeigeflieger von Boeing wird künftig für Flüge ab der Basis in Doha nach London und Neu Delhi, aber auch nach Zürich eingesetzt, wie das Unternehmen bekannt gab. In zwei Klassen haben bei Qatar 232 Economy- und 22 Business-Passagiere Platz. Eigentlich hatte die erste B787-8 bereits im Sommer bei Qatar eintreffen sollen. Doch da es Materialprobleme gab, die Herstellerin Boeing erst noch klären musste, verweigerte die Fluglinie die Annahme des Jets, bis die Schwierigkeiten gelöst waren. Doch nun, da der erste von dreißig Dreamliner da ist, will Qatar direkt mehr.

Man wolle der Erstkunde für die Langversion des Flugzeuges werden, erklärte Qatar-Chef Akbar Al Baker gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg. Doch noch steht überhaupt nicht fest, ob der Stretch-Dreamliner die B787-10, überhaupt gebaut wird. Wie Ray Conner, Chef von Boeings Zivilflugzeugsparte, erklärt, befinde man sich außer mit Qatar Airways noch mit anderen Anbietern im Gespräch, die sich eine lange B787 wünschen. Schon in naher Zukunft werde man die Erlaubnis des Vorstandes einholen, sich an den Verkauf der B787-10 zu machen.

Auslieferungen nach Plan

Qatar Airways orderte insgesamt dreißig Dreamliner bei Boeing und sicherte sich daneben dreißig Optionen. Doch die Fluggesellschaft hat die Möglichkeit, einen Teil dieser Bestellung auf längere Versionen zu wechseln. Und das werde man auch nutzen, wenn die Möglichkeit bestehe, so Al Baker. «Warum nicht, wenn es einen effizienteren Flieger gibt?», so der Qatar-Chef. In diesem Jahr sollen erst einmal vier weitere B787-8 zur Flotte der Airline aus Doha stoßen. «Was die Auslieferungen betrifft, läuft alles nach Plan», so Al Baker. Die zweitlängste Dreamliner-Version, die B787-9 soll 2014 in den Dienst treten. Auch hier laufe alles nach Plan, heißt es von Boeing.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack