Saab 2000 von Darwin in Sion: Bald für Powdair unterwegs.

Mit Darwin AirlinePowdair will zwischen Sion und Zürich pendeln

Eine kleine Fluglinie hat immer größere Pläne: Powdair will nun Sion nicht nur mit europäischen Städten verbinden, sondern auch mit Zürich. Und das mehrmals pro Tag.

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Swiss fliegt die Strecke lediglich zwei Mal pro Jahr. Für zwei Samstage im Februar können Passagiere Tickets für einen Flug von Zürich nach Sion kaufen. Er dauert 45 Minuten. Mit der Bahn ist man 2:30 Stunden zwischen den beiden Städten unterwegs.

Ein großes Geschäft wittert Swiss darin jedoch nicht. Sie öffnet lediglich Überführungsflüge für Reisende. Ihre Flieger müssen nämlich nach Sion kommen, um von dort später weiter nach London Heathrow fliegen zu können. Die Verbindung zwischen den Schweizer Alpen und der britischen Metropole in der Hochsaison ist für britische Skitouristen gedacht.

Das ganze Jahr über

Powdair schätzt das Potenzial offensichtlich anders ein. Die aufstrebende, virtuelle britische Fluggesellschaft will Zürich und Sion ab Dezember gleich drei Mal pro Tag miteinander verbinden. Zugleich plant sie Sion - London City zwei Mal pro Tag zu fliegen. Und das nicht nur saisonal. Die beiden Strecken sollen das ganze Jahr über im Flugplan stehen.

Die Flüge werden von Darwin Airline durchgeführt, die sich künftig im Markt Adria Airways Switzerland nennen wird und in den letzten Jahren als Etihad Regional unterwegs gewesen ist. Eingesetzt werden Flugzeuge vom Typ Saab 2000. Powdair wird daneben wie schon früher angekündigt, im Winter Skitouristen aus Großbritannien in die Schweizer Alpen fliegen. Geplant sind Verbindungen ab Bristol, Edinburgh, London Luton, London Southend, Manchester und Southampton sowie von Antwerpen und Hamburg nach Sion.

Wer steckt hinter Powdair?

Je länger, desto mehr stellt sich angesichts der großen Pläne die Frage: Wer steckt hinter Powdair? Gegründet haben das Unternehmen mit Sitz in Dublin ein britischer Mountainbike-Unternehmer und ein Pilot. Kürzlich wurde ein ehemaliger Mitarbeiter von British Airways, Fastjet und Virgin Atlantic als Finanzchef angestellt. Wer die Aktionäre sind, will Powdair indes nicht offenlegen. Es seien Skifans, erklärt ein Sprecher dazu lediglich.

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