Flieger von Play über Island: Dieses Jahr will die Airline mit Airbus A321 abheben.

Neue Airline für IslandPlay sammelt Geld für den baldigen Start ein

Die neue isländische Fluggesellschaft macht einen großen Schritt hin zur Betriebsaufnahme. Sie hat sich mehrere Millionen beschafft. Etwas fehlt Play aber noch.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

In einem unverkennbaren Rot werden die Flugzeuge von Play daherkommen. Bereits 2020 einigte sich die neue isländische Fluggesellschaft mit dem Leasinggeber über den Betrieb von drei Airbus A321. Von der Heimatbasis Keflavík aus möchte sie erst nach Europa, dann auch nach Nordamerika fliegen.

Vor rund zwei Jahren wurde die Billigfluglinie gegründet. Nachdem Play den Start auch wegen Corona immer wieder verschieben musste, sind nun alle Mittel zusammen, um noch dieses Jahr loslegen zu können. Durch private Aktienplatzierungen wurden über fünf Milliarden Kronen oder umgerechnet 33 Millionen Euro in die Kassen der Fluggesellschaft gespült, wie die Zeitung Frettabladid berichtet.

AOC fehlt noch

Unter anderem halten diverse große Investmentgesellschaften Anteile. Im Sommer will Play ihre Aktien an der Börse platzieren. Mit der Notierung am Nasdaq First North Growth Market will Play weitere rund 17 Millionen Euro einnehmen. Dem Start wird damit finanziell nichts mehr im Wege stehen.

Eine wichtige Komponente fehlt aber noch. Play fehlt noch das Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC). Ohne das darf eine Fluglinie keine Passagiere befördern.

Andere Projekte sind weniger weit

Die Airline, die von ehemaligen Wow-Air-Mitarbeitern ursprünglich unter dem Namen Wab Air (We are back) gegründet wurde, besitzt bereits Landeerlaubnis an zwei Londoner Flughäfen sowie dem Flughafen Dublin. Chef von Play ist der ehemalige Wow-Air- und Iceland-Express-Manager Birgir Jonsson.

Noch immer versucht auch eine amerikanische Aktionärin, Wow Air wieder in die Luft zu bringen. Um die Pläne ist es aber ruhig geworden.

Mehr zum Thema

Computer animation of a Play aircraft: Will it definitely be an A321?

Neuer Billigflieger aus Island will im Herbst starten

Luftaufnahme: So spektakulär sieht Island von oben aus.

Isländer planen schon die nächste Airline

Flugzeug von Wow Air: Bald mit Ex-Icelandair-Piloten im Cockpit?

Die mysteriöse Frau hinter den Wow-Air-Plänen

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil