Embraer 170 von People's Viennaline in Altenrhein: Die Airline bekommt einen zweiten Jet.

Zweites FlugzeugPeople's Viennaline expandiert

Die kleine Fluglinie wurde gegründet, um den Flughafen Altenrhein zu fördern. Doch nun will People's Viennaline anderswo fliegen und least eine zweite Embraer.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Gäbe es sie nicht, wäre es sehr ruhig am Flughafen St.Gallen-Altenrhein. Drei Mal täglich startet People's Viennaline mit ihrer Embraer 170 nach Wien. Sonst passiert am Schweizer Regionalairport an der Grenze zu Österreich wenig. Neben der hauseigenen Fluglinie bedient nur noch Intersky Altenrhein - saisonal un einmal die Woche. AUA Austrian Airlines zog sich 2013 zurück, Flynonstop nahm wegen ihrer Pleite die geplanten Flüge nie auf.

Doch Altenrhein will mehr als Privatfliegerei und die eine Linienverbindung. Der Flughafen möchte direkt mit London City verbunden werden. Eine Studie der Universität St. Gallen bescheinigte ihm kürzlich ein Passagierpotenzial von rund 48'000 pro Jahr. Die Strecke sei «für Touristen aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten und für Geschäftsreisende wegen der großen Bedeutung der englischen Hauptstadt auf dem Finanzsektor» interessant, so das Management. Da die eigene People's Viennaline mit ihrer Embraer 170 aber in London City nicht landen kann, weil der Crew die Zertifizierung dazu fehlt, wird ein Partner für die Strecke gesucht.

Partner für London-Flüge

Der Flughafen Altenrhein spricht derzeit mit vier potenziellen Partnern. «Eine Zusammenarbeit mit jemandem aus England ist wahrscheinlicher. Nur die beiden täglichen Flüge zwischen London und Altenrhein würden nicht rentieren. Daher kann es nur eine Airline sein, die zwischen diesen Flügen mit ihrem Flugzeug eine weitere Destination ab London bedient», sagte nun Geschäftsführer Armin Unternährer der Zeitung St. Galler Tagblatt. Bis zu einem Abschluss dauere es aber noch. Der Flughafen würde Verkauf und Marketing selbst übernehmen, die Partnerairline den Flug durchführen. In Frage kommen dabei unter anderen wohl Flybe und City Jet.

Doch das ist nicht alles. People's Viennaline besorgt sich auch eine zweite Embraer 170. Sie wird fern vom Heimatflughafen stationiert. Das Flugzeug soll laut Unternährer aus einer europäischen Stadt heraus operieren und von dort an verschiedene Ziele fliegen. Nur ein Ziel ist gesetzt: Wien. Denn so können dort Crew und Flugzeug gewechselt werden. Eine Partnerfirma wird People's Crew und Flieger vermieten und die Flüge über das System von People's verkaufen.

Mehr zum Thema

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

ticker-schweiz

Ausstellung «Phantastische Flugobjekte» startet in Luzern

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil