Airbus A330 von Thai Airways International: Wird aussortiert.

RestrukturierungsplanThai Airways beendet Kapitel A380, A330 und 747

In vier Jahren möchte die thailändische Fluglinie nur noch halb so viele Angestellte haben Auch die Flotte von Thai Airways International wird schrumpfen - auf vier Modelle.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im vergangenen Jahr schrieb Thai Airways International den größten Verlust nicht nur in der Firmengeschichte, sondern in der Wirtschaftsgeschichte Thailands. Umgerechnet 3,9 Milliarden Euro betrug das Minus. Wie sich die nicht erst seit der Corona-Krise schlingernde Fluggesellschaft erholen will, legte sie im Restrukturierungsplan dar, den sie am Dienstag (2. März) beim Konkursgericht einreichte.

Gemäß dem Plan hat die Fluglinie vor, bis zum Jahr 2025 die Zahl der Angestellten im Vergleich zum Stand von 2019 zu halbieren. Das bedeutet eine Reduktion auf noch rund 14.000 bis 15.000 Personen. Thai Airways hat den Personalbestand über freiwillige Abgänge bereits von 29.000 auf 21.000 abgebaut. Jetzt sollen nochmals 6000 bis 700 Stellen wegfallen.

Auch der Airbus A330 wird verschwinden

Gleichzeitig wird die Flotte geschrumpft. Gegenüber dem Fachmagazin Airfinance Journal erklärte Thai Airways, man werde sich auf vier Flugzeugmodelle fokussieren. Airbus A350, Boeing 777, Boeing 787 sollen ebenso bleiben wie Airbus A320, mit denen die auf der Kippe stehende Tochter Thai Smile fliegt.

Das bedeutet das erwartete Aus für den Airbus A380, aber auch für den A330. Ebenso kehren die Boeing 747 definitiv nie mehr zurück. Zugleich könne man so die Zahl der Triebwerke von neun auf vier reduzieren, was Lager- und Wartungskosten senkt.

Verwirrung um Flottenpläne

Das Nachrichtenportal Nikki Asia berichtet, Thai Airways wolle die Zahl der Flugzeuge laut dem Restrukturierungsplan von 102 auf 86 verkleinern. Im Vergleich zur Reduzierung des Personals um 50 Prozent scheint das ein moderater Einschnitt.

Der Unterschied könnte sich so erklären, dass die Airline die Flotte zuerst deutlicher schrumpft und dann wieder aufstockt. So hatte das Airfinance Journal vorher bereits berichtet, die Flotte solle auf unter 50 Flieger schrumpfen. Rechnet man dazu, dass Thai Airways laut Berichten trotz Krise bis zu 30 neue Flieger anschaffen will, ergibt das zumindest knapp unter 80 Flugzeuge.

Mehr zum Thema

Thai Airways mit historischem Verlust

Thai Airways mit historischem Verlust

Thai Airways International will 20 bis 30 neue Flugzeuge kaufen

Thai Airways International will 20 bis 30 neue Flugzeuge kaufen

Thai Airways dünnt Managementebene aus

Thai Airways dünnt Managementebene aus

ticker-zoll-grenze

Zoll entdeckt Schlangen aus Thailand - lebend in Frankfurt, zerlegt in Düsseldorf

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier