Flieger von Nok Scoot: Hebt nicht mehr ab.

Thailändische Billigairline wird liquidiertBilligairline Nok Scoot gibt auf

Die thailändische Billigairline kann sich nicht mehr von der Corona-Krise erholen. Deshalb wird Nok Scoot liquidiert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Asien gilt in der Luftfahrt als die Boomregion. China wird in den kommenden Jahren die USA als größten Markt der Welt überholen. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung Iata schätzt, dass die Nachfrage auf dem Kontinent bis 2035 um jährlich 4,7 Prozent steigen wird.

Trotz guter Aussichten fordert die Corona-Krise auch in Asien Opfer. Am Freitag (26. Juni) beschloss der Aufsichtsrat von Nok Scoot, den Betrieb einzustellen und das Unternehmen zu liquidieren. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs sei die Situation schon vorher schwierig gewesen, erklärte er in einer Mitteilung. Aber die Covid-19-Pandemie habe das Ganze verschlimmert. Davon kann sich die thailändische Billigairline nach eigenen Angaben nicht mehr erholen.

450 Entlassungen

Nok Scoot wurde 2014 als Joint Venture zwischen der thailändischen Nok Air (51 Prozent der Anteile) und der Singapore-Airlines-Tochter Scoot (49 Prozent) gegründet. Mit einer Flotte von sieben Boeing 777-200 ER bediente die Billigairline ab dem Don Mueang International Airport in Bangkok Ziele in China, Indien, Japan und Taiwan. 450 Mitarbeiter verlieren die Stelle. Nur einige wenige können vorerst weiterarbeiten, um das Unternehmen abzuwickeln.

Mehr zum Thema

Flieger von Thai Air Asia in Bangkok Don Mueang: Größere Flugzeuge sind erwünscht.

Bangkoker Flughafen fordert von Airlines größere Jets

Flieger von Vanilla Air: Künftig fliegt die Airline in einem Verbund.

Asiatische Billigairlines gründen eigenes Bündnis

Flieger von Scoot: Die Airline will mit Nok auf die Langstrecke.

Billigairline-Boom in Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies