Kabine der neuen Boeing 787 von United: Immer wieder Probleme.

Sorgenkind-Dreamliner United muss fast neue Boeing 787 zu Boeing zur Ausbesserung schicken

Die erste Boeing 787-9 mit der neuen Kabine des Star-Alliance-Mitglieds ist erst wenige Monate im Dienst, hat aber bereits eine bemerkenswerte Serie technischer Probleme hinter sich. Nun musste United Airlines sie sogar zurück zu Boeing schicken.

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Die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen N61101 ist nicht irgendeine Boeing 787. Der Dreamliner wurde Ende Februar ausgeliefert und ist das erste Flugzeug mit der neuen Kabine von United Airlines Airlines. Dazu gehören die überarbeiteten Polaris-Business-Class-Suiten mit Schiebetüren, die neuen Polaris-Studio-Sitze als besonders exklusive Variante der Business Class sowie ein komplett neu gestaltetes Interieur. Das Flugzeug gilt als Blaupause für die künftige Langstreckenflotte der Airline.

Doch seit der Aufnahme des Passagierbetriebs Ende März reißen die Probleme nicht ab. Bereits auf einem frühen Langstreckeneinsatz zwischen San Francisco und Singapur meldete die Besatzung einen elektrischen Geruch in der Kabine der Boeing 787. Das Flugzeug musste daraufhin untersucht werden. Was zunächst wie ein einzelner Zwischenfall wirkte, entwickelte sich jedoch zu einer ganzen Reihe technischer Schwierigkeiten.

Boeing 787 von United musste mehrfach ohne Reisende fliegen

Mehrfach wurde der Dreamliner auf internationalen Strecken außer Dienst gestellt. Wiederholt mussten geplante Rückflüge gestrichen werden, und mehrfach kehrte er er ohne Passagiere in die USA zurück. Betroffen waren unter anderem Einsätze nach Singapur und London-Heathrow. Immer wieder folgten Wartungsarbeiten, Tests und neue Versuche, die N61101 wieder regulär einzusetzen. Doch die Probleme tauchten erneut auf.

In den vergangenen Wochen verbrachte die Boeing 787 von United Airlines daher deutlich mehr Zeit in Hangars und Wartungseinrichtungen, als auf regulären Passagierflügen. Inzwischen hat die Airline sie zum Boeing-Standort Moses Lake im Bundesstaat Washington überführen lassen. Dort sollen Spezialisten die Ursache der wiederkehrenden Probleme finden und beheben.

Auch American Airlines hat Probleme mit Boeing 787

Nach Angaben von Branchenbeobachtern handelt es sich nicht um einen kleineren Defekt, berichtet das Portal PYOK. Gleichzeitig soll die eigentliche Reparatur vergleichsweise unkompliziert sein, sobald die Ursache eindeutig identifiziert ist.

Besonders unangenehm: Die Probleme scheinen sich nicht nur auf dieses Flugzeug zu beschränken. Auch eine andere neue Boeing 787 von United mit dem Kennzeichen N61104 macht in letzter Zeit immer wieder Probleme. American Airline klagte ebenfalls darüber, dass neu ausgelieferte Dreamliner durch eine ungewöhnlich hohe Zahl technischer Beanstandungen auffallen.

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