Airbus A321 in den Farben von Zinc Airlines: Will in Australien Erfolg haben.

Zinc AirlinesAustralien bekommt die nächste Billigairline – und sie will das Erfolgsrezept kennen

Zuletzt Bonza oder Rex – zahlreiche Billigairlines scheiterten in Australien. Doch Peter Kelly ist überzeugt, dass er mit seiner Zinc Airlines die Fehler der Vergangenheit vermeiden wird. Dafür setzt er auf viel Kapital, Airbus A321 Neo und einen neuen Flughafen.

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Die Ansage ist ziemlich selbstbewusst. Unzählige Billigairlines hätten sich schon in Australien versucht, erklärt Peter Kelly. Er nennt Compass, Impulse, Tiger Airways, Bonza und Rex. «Jeder Misserfolg war vorhersehbar. Die Geschäftsmodelle waren von Anfang an mangelhaft», so der Gründer des neuen Lowcost-Anbieters Zinc Airlines. Und er zählt gleich noch alle Fehler der Vorgänger auf: «Strukturelle Slot- und Gate-Beschränkungen am Flughafen Sydney, struktureller Kostennachteil, Unterkapitalisierung, falsche Flugzeuge, falsche Strecken, falscher Zeitpunkt».

«Zink wurde so entwickelt, dass keiner dieser Gründe zutrifft», schreibt Kelly, der früher bei Ansett Australia und Jetstar gearbeitet hat. Den wichtigsten Vorteil sieht er in der Hauptbasis am neuen Flughafen Western Sydney, der 24 Stunden am Tag geöffnet ist. Zudem will er mit Zinc Airlines ein «fokussiertes Streckennetz mit hochfrequenten Hauptverbindungen» anbieten, das die Flughäfen Western Sydney, Melbourne, Adelaide und Brisbane umfasst, wie er auf der Webseite der neuen Billigairline schreibt.

Zinc Airlines will mit Airbus A321 Neo starten

Wie Kelly der Zeitung Australian Financial Review sagte, will er den Betrieb 17 Monate nach Sicherung der Finanzierung starten. Er plant mit 100 Millionen australischen Dollar von Investoren und 100 Millionen durch Verschuldung, also insgesamt mit umgerechnet 123 Millionen Euro. Auch die Flotte ist schon bestimmt: Zinc Airlines will ausschließlich auf Airbus A321 Neo setzen.

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