Pilot mit Maske: Günstige Tickets gegen Misstrauen.

Flaue BuchungszahlenMit Rabatten gegen die Unsicherheit der Passagiere

Noch immer verzichten viele Menschen auf Flüge, weil sie verunsichert sind. Europäische Airlines wie Wizz Air, Ryanair oder British Airways begegnen dem mit billigen Angeboten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Wer jetzt fliegen will, kann das mitunter sehr günstig tun. Am Donnerstag (24. September) lieferten sich beispielsweise Wizz Air und Ryanair eine Preisschlacht. Auf ausgewählte Flüge gaben die Ungarn an diesem Tag 50 Prozent Rabatt. Wer bei der irischen Billigairline buchte, bekam auf demselben Flug einen zweiten Sitz für Freunde geschenkt.

In der Woche zuvor bot British Airways insgesamt eine Million Tickets für 35 Pfund oder umgerechnet 38 Euro an. Das Angebot für die ausgewählten Flüge innerhalb Europas galt für einen Zeitraum von drei Tagen. Bei Tap reisen Kinder bis elf Jahre umsonst mit, wenn Tickets fürs kommende Wochenende gekauft werden.

Airlines brauchen Liquidität

Die Beispiele von Preisaktionen haben einen sehr ernsten Hintergrund. Die Wintermonate sind in Europa immer die schwierigeren, weil Menschen weniger reisen. Dieses Jahr sind sie schwieriger als schwierig. Unterschiedliche Quarantänebestimmungen und Einreisesperren sorgen bei den wegen Corona sowieso schon zögerlichen Passagieren für Unsicherheit. Dem begegnen die Airlines mit Tiefstpreisen.

Die Fluglinien wollen sich so Liquidität verschaffen, um die kalten Monate zu überstehen. Wie hat es Air-France-KLM-Chef Ben Smith kürzlich gesagt: Die Staatshilfe reicht bei seinem Unternehmen für weniger als zwölf Monate, sollte die Lage so bleiben, wie sie aktuell ist.

Nachlässe oder Freitickets

Ein ähnliches Schauspiel war im Frühjahr in China zu beobachten. Bereits im März lief in der Volksrepublik der Inlandsflugverkehr wieder an. Obwohl sich mit den Feiertagen zum 1. Mai eine der wichtigsten Reisezeiten in China anbahnte, waren die Buchungszahlen nach dem Lockdown gering.

Die Folge waren ultragünstige Flugtickets. Die weitestgehend in der Volksrepublik aktive Shenzhen Airlines bot beispielsweise Flüge von Shenzhen nach Chengdu – eine etwa 1300 Kilometer weite Strecke – für umgerechnet 65 Cent an. Chinas größte Airline China Southern Airlines bot ausgewählte Flüge für 10 bis 20 Prozent des sonst üblichen Preises an.

Mehr zum Thema

Covid-19-Antigen-Test: Schnelle Ergebnisse.

Lufthansa plant Covid-19-Schnelltests

Winglet eines Airbus A220 von Swiss: Im Winter viel im Einsatz.

Wie schwierig es für Airlines ist, unter Corona zu fliegen

Zug und Flugzeug: Wer bedient welche Strecke?

Löst der Zug den Flug noch schneller ab?

Boeing 737 Max von Ryanair: Ohne Internet unterwegs.

Michael O'Leary kritisiert Starlink - Elon Musk pöbelt zurück

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack