Flieger von Saudi Arabian: Bald vergrößerte Flotte.

Mit neuem Namen zu Skyteam

Saudi Arabian Airlines ist neustes Mitglied der Allianz um Air France. Die Fluglinie nutzt den Schritt für eine Rundumerneuerung.

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Skyteam wird größer und schließt eine wichtige Lücke: Die Fluggesellschaft aus dem arabischen Königreich trat am Dienstag (29. Mai) als 16. Airline dem Luftfahrtbündnis um Air France, KLM und Delta bei. Damit stößt Skyteam erstmals in den Nahen Osten vor, eine Wachstumsregion welche die Konkurrenz bereits abdeckt. Star Alliance hat mit Egypt Air und Oneworld mit Royal Jordanian schon Mitglieder aus dem Orient an Bord. Skyteam zieht mit Saudi Arabian aber gleich einen kapitalen Fisch an Land. Sie ist die viertgrößte Airline der Region. 35 neue Destinationen erhält die Allianz durch den Beitritt. Saudi Arabian bedient mit 90 Fliegern rund 128 Ziele, hauptsächlich in den Golfstaaten und in Asien.

Die 67-jährige Staatsairline des Königreichs wechselte mit dem Beitritt zur Allianz auch den Namen. Aus Saudi Arabian wir Saudia. Schon zwischen 1972 und 1996 trug das Unternehmen diesen Namen. Gleichzeitig läutet die Regierung die Privatisierung ein. Die Mitgliedschaft bei Skyteam soll dabei helfen. «Der Beitritt ist ein wichtiger Teil unserer lang angedachten Strategie der Veränderung», erklärte Saudi Arabiens Luftfahrtminister Khalid al-Molhem dem Magazin Arabian Aerospace.

Nach und nach an die Börse

Bis 2013 will die Fluggesellschaft die Rundumerneuerung geschafft haben: Mit einer Flottenvergrößerung um 90 Jets, besserem Service und einer neuen Informatik will Saudia endlich den Turnaround schaffen. 2013 will sie wieder Gewinn erwirtschaften. Die Privatisierung nimmt währenddessen Schritt für Schritt ihren Lauf. Als ersten Teil wird die Staatsairline 30 Prozent ihres Catering-Anbieters an die Börse bringen. Der Börsengang wurde jetzt von der Regierung durch gewunken und soll zwischen dem 18. und dem 24. Juni über die Bühne gehen.

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