Neue StrategieMalaysia Airlines verkauft ihre Boeing 777

Die angeschlagene Fluggesellschaft macht ernst und trennt sich von ihren Boeing 777. Das wirkt sich auch auf rund 250 Piloten von Malaysia Airlines aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nun hat Malaysia Airlines offiziell bestätigt. Die Fluggesellschaft flottet alle ihre Boeing 777-200 aus, wie sie der Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte. Nachdem sie sich von den verlustreichen Strecken Paris und Amsterdam verabschiedet hat, braucht sie die Langstreckenjets nicht mehr. Die Flüge an die Destinationen enden Ende Januar.

Das wirkt sich auch auf die Beschäftigungsverhältnisse der Piloten aus. Für rund 250 von ihnen gibt es bei Malaysia Airlines demnächst nichts mehr zu tun. Das ist auch die Folge eines Deals, den der malaysische Nationalanbieter mit der Golfairline Emirates abgeschlossen hat. Dank der Kooperation kann Malaysia Airlines nun europäische und auch amerikanische Ziele anbieten, ohne auf diesen «hohe Verluste» anzuhäufen, wie Malaysia-Chef Christoph Müller kürzlich erklärte.

Verschiedene Lösungen für Piloten

Kündigungen werde man aber nicht aussprechen, versichert die Fluggesellschaft der Zeitung Malaysian Insider. Die Piloten haben verschiedene Möglichkeiten: Zum einen gibt es die Möglichkeit einer einvernehmlichen Trennung, die eine Abfindung und eine Lohnfortzahlung über eine gewisse Zeit beinhaltet. Auch im Angebot ist ein langfristiger unbezahlter Urlaub über etwa zwei Jahre – nach denen man erwartet, wieder Arbeit für die Piloten zu haben.

In dieser Zeit haben die Piloten aber auch die Möglichkeit, ihre Karriere selbst voranzubringen. Malaysia will Piloten etwa ermöglichen, für andere asiatische Anbieter oder Airlines im Nahen Osten zu arbeiten. Die Piloten haben laut Medienberichten bis zum 11. Januar Zeit, sich zu entscheiden, ob sie die Option der einvernehmlichen Trennung wählen. Als letztes Europa-Ziel verbleibt London Heathrow.

Künftig setzt Malaysia Airlines auf Airbus A350

Ab 2017 will die Fluggesellschaft auf der Langstrecke aber wieder ausbauen. Malaysia Airlines hat dazu mit dem Leasingunternehmen Air Lease Corporation einen Vertrag über das Leasing von vier Airbus A350 unterschrieben. Ende 2017 sollen die ersten davon ausgeliefert werden. Optionen für zwei weitere A350-900 sowie einen Airbus A330 Neo hat Malaysia Airlines ebenfalls unterzeichnet

Mehr zum Thema

boeing 737 max 10 island

Boeing treibt Arbeiten an neuem Flugzeugmodell voran - und das soll größer als die 737 Max werden

Die Boeing 777-9, die größere Variante der 777X am am Gate in Seattle/Tacoma: Passt.

Boeing sammelt Bestellungen für mehr als 130 Flugzeuge ein - darunter 28 Boeing 777X

ticker-boeing-1

Boeing und U.S. Navy testen erstmals Tarnkappendrohne MQ-25A Stingray

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack