San Francisco aus der Luft: Vorerst nicht mit Lufthansa.

Ab FrankfurtLufthansa streicht alle Flüge nach San Francisco - wegen Personalmangel

Eine Woche lang fliegt Lufthansa nicht von Frankfurt in die Westküstenmetropole. Der Grund: Es fehlen Pilotinnen und Piloten für die Flüge nach San Francisco.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Flugstreichungen gehörten zumindest in Deutschland in den vergangenen Wochen irgendwie dazu. Zahlreiche Streiks legten die Luftfahrt an den verschiedensten Standorten und in den verschiedensten Bereichen lahm. Doch aktuell herrscht eigentlich Ruhe. Und Lufthansa vermeldete erst gerade zumindest einen Teilerfolg.

Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verkündete die Fluglinie, dass man sich auf ein Schlichtungsverfahren und Friedenspflicht geeinigt hatte. Dennoch muss Deutschlands größte Airline jetzt wieder Flüge annullieren. Bis zum 22. März fallen alle Umläufe von Frankfurt nach San Francisco aus, wie aeroTELEGRAPH erfahren hat.

Lufthansa nennt Streiks als Grund

Der Grund: Es fehlen Cockpitbesatzungen, um die Flüge mit den Boeing 747-8 durchführen zu können. Lufthansa bestätigt, dass es zu den Streichungen kommt. Bis zum 22. März habe man die Westküstenmetropole aus dem Flugplan genommen. Als Grund nennt ein Sprecher allerdings die Streiks der vergangenen Wochen.

Diese hätten «starke Auswirkungen auf die Dienstpläne unserer Crews» gehabt. «Zahlreiche Umläufe mussten gestrichen oder verlängert werden. Dies bleibt leider nicht folgenlos.» Der Schritt erfolge daher auch, «um die Stabilität in der Crewplanung und Dienstplan-Gestaltung wieder herzustellen», erklärt der Sprecher.

Reisende wurden umgebucht

Die Entscheidung für die Strecke dürfte auch gefallen sein, weil es Richtung San Francisco auch viele alternative Verbindungen in der eigenen Gruppe und mit Partnern gibt. «Passagiere wurden auf andere Verbindungen umgebucht», heißt es von Lufthansa. «Dafür bitten wir um Verständnis und entschuldigen uns bei den Gästen.»

Mehr zum Thema

Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten sind für die falschen Flugzeuge lizensiert

Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten sind für die falschen Flugzeuge lizensiert

Blick in die Allegris-Suite in der Business Class: Reservierungspreise weiterhin unbekannt.

Lufthansa verrät ihre ersten Allegris-Routen

ticker-lufthansa

Betrunkener Passagier tickt auf Flug von Lufthansa aus - nach Landung in München verhaftet

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies