Flugzeug von Lufthansa: Nur noch die wenigsten heben ab.

Corona-KriseLufthansa fährt Betrieb auf Minimum herunter

Austrian Airlines stellt den Betrieb ganz ein. Auch die anderen Lufthansa-Fluglinien kommen fast zum Stillstand. Eine Ausnahme gibt es allerdings in der Gruppe.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Austrian Airlines stellt den Betrieb vorübergehend ein. Doch nicht nur das. Auch die anderen Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe reduzieren ihr Kurz- und Langstreckenprogramm noch einmal. Die Streichungen werden am Dienstag (17. März) veröffentlicht und führen auf der Langstrecke vor allem im Nahen Osten, in Afrika und in Mittel- und Südamerika zu einem starken Rückgang. Insgesamt wird die Sitzplatzkapazität der Gruppe auf der Langstrecke um bis zu 90 Prozent reduziert.

Innerhalb Europas bauen Brussels Airlines, Lufthansa und Swiss das Flugprogramm ebenfalls weiter ab. Ab Dienstag sind nur noch rund 20 Prozent der ursprünglich geplanten Sitzplatzkapazität im Angebot. Eigentlich waren für den Sommer 2020 rund 11.700 wöchentliche Kurzstreckenverbindungen bei den Airlines der Lufthansa-Gruppe geplant. Für die Langstrecken waren es 1300 Verbindungen pro Woche.

«Jetzt geht es nicht mehr um wirtschaftliche Fragen»

Am Wochenende hat Lufthansa bislang 17 Sonderflüge mit über 4000 Gästen durchgeführt, um Kreuzfahrtpassagiere und Urlaubsgäste nach Deutschland zurückzufliegen. Dabei werden Boeing 747 und Airbus A350 eingesetzt, um möglichst viel Kapazität bei diesen Rückholflügen anbieten zu können.

«Da noch viele Tausend deutsche, österreichische, schweizerische und belgische Staatsbürger auf eine Rückkehr in Ihre Heimatländer warten, haben die Airlines der Lufthansa Group Vorkehrungen für weitere Evakuierungsflüge getroffen», so der Konzern. Chef Carsten Spohr sagt: «Jetzt geht es nicht mehr um wirtschaftliche Fragen, sondern um die Verantwortung, die Fluggesellschaften als Teil der kritischen Infrastruktur in ihren Heimatländern tragen.» Der neue Flugplan aller Airlines der Lufthansa-Gruppe Airlines gilt zunächst bis zum 12. April.

Lufthansa Cargo fliegt bislang ohne Ausfälle

Anders als die Passagierairlines hat Lufthansa Cargo bislang alle ihre geplanten Flüge durchführen können, bis auf Streichungen nach Festland-China. «Die Lufthansa Group Tochter wird auch weiterhin alles daransetzen, den Flugbetrieb der eigenen Frachtflotte aufrecht zu erhalten und so die weltweiten Versorgungsketten zu unterstützen», heißt es. «Gerade in der aktuellen Krisensituation kommt der Logistik und damit auch der Luftfracht eine besondere Bedeutung für viele Tausend Betriebe, die auf Zulieferungen angewiesen sind, zu.»

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Austrian Airlines: Bleibt bald am Boden.

Austrian stellt den Betrieb vorübergehend ein

Jets von Ryanair: Immer mehr bleiben am Boden.

Europas Luftfahrt droht das Grounding

Flieger von Miami Air.

Das passierte in der Corona-Krise im März

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack