Ein Jet, vom Ministerium am Computer eingefärbt: So soll die Bemalung von Air Congo daherkommen. Ähnlich wie dieser Flieger vorne sehen die Maschinen von Congo Airways hinten aus.

Air CongoKongo baut zusammen mit Ethiopian zweite Nationalairline auf

Der Regierung der Demokratische Republik Kongo reicht die staatliche Fluglinie Congo Airways nicht mehr aus. Zusammen mit Ethiopian Airlines gründet sie Air Congo.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit 2015 hat die Demokratische Republik Kongo eine staatliche Fluggesellschaft. Congo Airways verfügt aktuell über eine Flotte von zwei Airbus A320-200, zwei De Havilland Canada Dash 8-400 sowie zwei von Kenya Airways betriebene Embraer E190.

Allerdings reicht das der Regierung offenbar nicht aus. Im September unterzeichnete sie mit Ethiopian Airlines eine Absichtserklärung zur Gründung einer neuen Airline als Gemeinschaftsunternehmen. Der Staat soll 51 Prozent halten, die äthiopische Fluggesellschaft 49 Prozent.

Air Congo soll sieben Flugzeuge erhalten

Mitte Oktober erklärte das kongolesische Verkehrsministerium, dass die neue Fluglinie den Namen Air Congo tragen wird. Über Partner Ethiopian Airlines soll sie sieben Flugzeuge erhalten. Um was für Flieger es sich dabei handeln wird, ist noch nicht klar.

Auch weitere Fragen sind offen. Soll Air Congo künftig Congo Airways ablösen? Oder ergänzen? Oder übernimmt die neue die alte Fluggesellschaft? All das ist ebenso unklar wie der Zeitplan für den Aufbau von Air Congo. Kritik gibt es allerdings schon.

Die Bemalung von Congo Airways. Im Bild zu sehen: Eine Embraer, welche die Fluglinie geordert hat.

Kritik an zwei staatlichen Airlines

«Wir sind nicht in der Lage, Congo Airways profitabel und rentabel zu machen und werden Air Congo gründen», schreibt der bekannte Menschenrechtler Jean Claude Katende bei Twitter. So gehe kein seriöser Staat vor. In seinem Post, über den zuerst das Portal CH Aviation berichtete, fragt Katende: «Warum können wir Congo Airways nicht nur neue Flugzeuge und ein neues Management zur Verfügung stellen?»

Aus Sicht von Ethiopian Airlines passt der Schritt dagegen voll ins Konzept. Schon seit Jahren ist die größte Fluggesellschaft Afrikas dabei, sich Airline-Beteiligungen in verschiedenen Ländern des Kontinents aufzubauen und hinzuzukaufen.

Schon einmal Airline mit diesem Namen

Air Congo ist kein neuer Airline-Name. Ab 1961 gab es schon einmal eine staatliche Fluggesellschaft dieses Namens in dem Land. 1971 wurde sie allerdings umbenannt in Air Zaïre. Diese stellte 1995 schließlich den Betrieb ein.

Mehr zum Thema

Dreamliner von Ethiopian Airlines: Großmacht in Afrika.

Ethiopian kauft sich afrikanische Airlines zusammen

Congo Airways hat Lust auf Embraer E2-Jets

Congo Airways hat Lust auf Embraer E2-Jets

Boeing 737-800 von Congo Airways: Die Airline ist auf Expansionskurs.

Die großen Pläne von Kongos Nationalairline

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack