Der Himmel über Israel wird für El Al enger. Billigairlines werden den Ticketpreis drücken.

Israel öffnet seinen Himmel zaghaft

Europas Fluglinien können künftig einfacher neue Flüge nach Israel anbieten. Doch bis es so weit ist, vergeht noch einige Zeit.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nach drei zähen Verhandlungsjahren steht das «Open Sky»-Abkommen zwischen Israel und der europäischen Union. Die Unterzeichnung wurde in der Vergangenheit mehrmals vertagt. Das Abkommen ermöglicht den europäischen Airlines, ohne vorherige bilaterale Verträge neue Verbindungen nach Israel anzubieten. Die Umsetzung beginnt bereits in den nächsten Monaten. Bis zur kompletten Öffnung hat sich Israel aber ein Zeitfenster bis 2017 ausgehandelt. Davon erhofft sich die israelische Regierung einen Schutz der eigenen Airlines wie El Al oder Arkia. In der Übergangsphase nur eine beschränkte Anzahl neuer Flüge möglich.

Die israelischen Gewerkschaften äußerten bereits im Vorfeld Sorgen über die neue Konkurrenz. Der für den Flugverkehr zuständige Minister Yisrael Katz betonte nach der Unterzeichnung des Abkommens vor allem die Vorteile für seine Landsleute: «Dieser Vertrag macht Israel luftfahrttechnisch zu einem Teil der EU. Ich erwarte massive Nachlässe auf den Flugpreisen zum Wohle aller Israelis.» Nach Vorstellungen des Ministers sollen mit den neuen Flugzeugen auch neue Touristen ins Land strömen und für Tausende an neuen Jobs sorgen.

Billigflieger sehen einen neuen Wachstumsmarkt

Israir, die drittgrößte Gesellschaft innerhalb des Landes sieht dem Abkommen gelassen entgegen, da man sich bereits darauf eingestellt habe. Die Platzhirsche EL AL unf Arkia nehmen die Übereinkunft erstmals unter die Lupe, wie die Zeitung Israel Hayom schreibt. Großes Interesse hat bereits im Vorfeld der irische Billigflieger Ryanair angemeldet. Konkurrent Easyjet bietet bereits seit 2009 Flüge von der Schweiz und Großbritannien aus nach Israel an.

Der Marketingdirektor von Easyjet Schweiz wittert weitere Potenzial für seine Flugline und erwartet, dass die Preise unter Druck kommen. «Easyjet begrüsst dieses Abkommen sogar sehr und hat sich auch dafür stark gemacht», sagt Peter Voets gegenüber aeroTELEGRAPH. Das «Open Sky»-Abkommen mit Israel biete Easyjet die Möglichkeit, seine Flugverbindungen nach Israel potenziell weiter auszubauen. «Unser Flugverkehr nach Israel war sowohl von der Schweiz wie auch von Großbritannien aus eingeschränkt.»

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Flughafen Basel/Mulhouse: Easyjet ist eindeutig Marktführer.

Pistensperrung in Basel lässt Ticketpreise in die Höhe schnellen

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin